fudders Fasnachts-Etikette

Julia Bauer

Dir ist dieses befremdliche Gehabe an Fasnacht gänzlich unbekannt? Aber du möchtest nicht unangenehm auffallen? Wir haben 22 Tipps zusammengestellt, um dir die närrische Zeit ein wenig zu erleichtern. Nach der Lektüre wirst auch du sagen können: Yes, we can...immer!



DON'T:

  • beim Umzug neben 13-jährigen Mädchen stehen, die durch die Kürze ihres Rocks versuchen, die Aufmerksamkeit der Narren auf sich zu ziehen (ja, das ganze Konfetti/Stroh bekommst du genauso ab)
  • leerer Kühlschrank (die meisten Geschäfte sind viel zu lustig, um geöffnet zu haben)
  • 0815-Kostüme: sexy Krankenschwester, Sträfling, Nonne
  • Kindern die Guzzele wegschnappen
  • Fasnetfreaks auf Aschermittwoch ansprechen
  • verkleidet ins Crash gehen; auch im K3 in Kehl sind Narren nicht gern gesehen
  • Bloß Zöpfe oder Herzen auf den Backen: Wenn schon verkleidet, dann richtig
  • Sich aufregen über das "Auf Knopfdruck ausflippen" mancher Mitmenschen
  • Den Rosenmontagsumzug durchqueren (man sieht sich im Krankenhaus)
  • Obskure Anti-Kater-Tipps befolgen (Rohe Eier trinken etc.)
  • Fasnachtsverweigerer in Stimmung bringen (aussichtslos, endet meist in Aggressionen)
     



DO:

  • Mitlachen, auch wenns wehtut
  • die aktuellen Zunft-Slogans kennen (zum Beispiel: "Yes we can...IMMER!" von den Erzgräbern aus Hohentengen)
  • „Toter Narr“ trinken (Jägermeister mit Cola)
  • Zu Hause bleiben, wenn man Fasnet nicht mag (man schont sich und seine Mitmenschen)
  • Ohrenstöpsel kaufen
  • Private Fasnachtsparty feiern (je nach Geschmack auch schlagerfrei)
  • Alles abstreiten (Nackt auf dem Tisch getanzt, Porzellangott angebetet, fremdgegangen)... "schließlich war Fasnacht!"
  • Sich möglichst elegant aus einem Heuwagen/Christbaumnetz oder ähnlichem befreien
  • Stabile Seitenlage beherrschen
  • Mut zum Exzess (wenn nicht jetzt dem Chef die Krawatte abschneiden und den Bürgermeister aus dem Rauthaus jagen, wann dann?)
  • abhauen in fasnetsfreie Zonen: Hamburg, Bremen, Hannover
     

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