fudders App-Check: Runtastic

Claudia Fuessler

Die fünf Kilometer waren eher Qual als entspannter Abendlauf, dagegen schien die gleiche Runde am vergangenen Sonntag ein Kinderspiel. Krank? Außer Form? Zu viel gegessen? Nix von dem, wie ein Blick in die Statistik der App Runtastic zeigt: Heute war man schlicht deutlich schneller unterwegs und hat für die gleiche Strecke sechs Minuten weniger gebraucht.


Runtastic ist eine klassische Fitness-App, mit der die eigenen sportlichen Leistungen dokumentiert werden können. Die 2009 gegründete Runtastic GmbH sitzt im österreichischen Linz und hat nach eigenen Angaben weltweit bisher mehr als 22 Millionen Downloads ihrer Apps verzeichnet. Runtastic ist zweifelsohne die Gallionsfigur unter dem guten Dutzend Sport-Apps des Unternehmens.


Die App – vordergründig für Läufer gemacht, aber auch fürs Radfahren, Wandern oder Nordic Walken geeignet –  besticht durch ihre Klarheit und ihr funktionales Design. Keine Funktion ist hinter einem rätselhaften Icon versteckt, alles erklärt sich ratzfatz von selber.

Runterladen, registrieren, loslaufen. Das Registrieren in der Runtastic-Community ist sinnvoll, wenn man zum Beispiel die Statistiken nutzen will. Auch lässt sich damit prima vor Freunden angeben, wenn man die Rennresultate und den per GPS erfassten Streckenverlauf in Facebook postet.



Der Homescreen  von Runtastic ist wunderbar aufgeräumt und lässt sich auch während des Laufens leicht bedienen. Zeit und gelaufene Kilometer werden dauerhaft angezeigt, zusätzlich kann der Nutzer zwischen Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, Höhenmeter oder Minuten pro Kilometer wählen und während des Laufens die Anzeige wechseln.

Auch möglich: per Fingerwisch einen Blick auf die Karte riskieren. Wer mag, lässt sich von einer männlichen oder weiblichen Stimme beim Training begleiten, in der Lite-Version sind fünf, in der kostenpflichtigen Pro-Version achtzehn Sprachen möglich. Jeder Lauf wird schick grafisch aufbereitet, Streckenverlauf, geleistete Höhenmeter oder Geschwindigkeit pro Kilometer sind einzeln abrufbar.

Toll ist, dass die wichtigen Basisfunktionen vollständig in der kostenlosen Lite-Version zu haben sind. Für Intervalltraining und Wettbewerbe gegen Freunde oder sich selbst muss man auf die Pro-Version umsteigen.

Dort kann man sich auch – gegen Bares – individuelle Trainingspläne erstellen lassen.

Runtastic ist erhältlich für iPhone, Android, Windows-Phone, Blackberry und Bada (Samsung Smartphone). Die Lite-Version ist kostenlos, die Pro-Version kostet 4,49 Euro.

Mehr dazu:

[Bild 1: © Warren Goldswain - Fotolia.com; Screenshot: fudder; Rest: Runtastic]