fudders App-Check: Mit MSQRD kannst du dein Gesicht tauschen

Laura Wolfert

Das eigene Gesicht hat man ein Leben lang. Jetzt kann man es zumindest zeitweise virtuell loswerden – Face-Swap-Apps machen es möglich. Spitzenreiter ist MSQRD – kurz für "Masquerade".



Einfach mal das Gesicht mit Bruder, Schwester oder Oma tauschen, einmal aussehen wie der Arbeitskollege – oder wie Adele.


Perfekt gezogener Lidstrich, Schmollmund und große Augen:  Dafür braucht man nicht mal mehr einen Chirurgen – nur ein Foto der Sängerin und MSQRD auf dem Smartphone. Einfach die App öffnen, den Kopf und das Cover in den vorgegebenen Rahmen setzen und – Zack! – wird dein Gesicht mit dem von Adele getauscht.



Die Mimik wird übernommen, so dass man nicht nur ein Foto schießen, sondern auch Videos drehen kann. Die App bietet aber nicht nur die Face-Swap-Funktion, sondern auch Masken-Filter. Durch diese kannst du Leonardo DiCaprio, einen Affenschädel, Harry Potter, Pudel oder Zombie auf dem Screen auf den Kopf projizieren und die Bilder dann über soziale Medien teilen.

Die Face-Swap-Funktion gibt es zwar schon seit einigen Monaten, ist aber erst durch MSQRD viral gegangen. Auch Snapchat bietet neuerdings einen Gesichts-tausch-Filter an, ungezählte andere Apps versuchen, auf den Trend aufzuspringen – allerdings mit weniger beeindruckenden Resultaten. Facebook hat den Trend erkannt und MSQRD Anfang März gekauft.

Aktuell ist die App auf Platz eins in den Download-Charts von iTunes und Google-Play-Store.



MSQRD gibt’s kostenlos für iOS, Android und Windowsphone.

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[Fotos: Laura Wolfert (1,3); Carolin Buchheim (2)]