fudders App-Check: Green Kitchen

Claudia Fuessler

Das renommierte amerikanische Food-Magazin "Bon Appetit" findet klare Worte: Die App Green Kitchen sei der Beweis dafür, dass man auch mit vollwertigen, vegetarischen Rezepten einen aufreizenden Food-Porn veranstalten könne. Der fudder-Check:


Eins vorneweg: Die Bilder und Rezepte, die das dänisch-schwedische Paar David und Luise da in die App gepackt hat, machen einem schon beim ersten Klick den Mund wässrig. Und zwar sowas von.


Entstanden ist die englischsprachige App aus dem erfolgreichen Blog greenkitchenstories.com, in dem David und Luise einer schnell wachsenden Fangemeinde über ihre Experimente mit der gesunden vegetarischen Küche berichtet haben.

Ihre 4,49 Euro teure und jeden Cent werte App haben die zwei Essenthusiasten vollgepackt mit  Frühstücken, Hauptgerichten, Salaten und Suppen, außerdem fabrizieren die beiden gern vitaminreiche Getränke und leckere Kuchen und Torten – alles vegetarisch oder vegan.

Was die App neben den unglaublich schönen Bildern so einzigartig

macht, ist die komplett intuitive Menüführung. Die Rezepte  sind kurz gehalten und dennoch ausführlich genug, dass das Chili mit Walnüssen und Schokolade, der italienische Kartoffelsalat  oder das Mousse au Chocolat aus Avocado und Banane (unbedingt probieren!) garantiert beim ersten Anlauf gelingen.

David und Luise verwenden keinen industriell hergestellten Zucker, kochen möglichst laktose- und glutenfrei und legen viel Wert auf Vollkornprodukte. Um die Rezepte schneller einordnen zu können, sind Safranbulgur, Karottenkuchen und Spinat-Apfel-Saft jeweils mit Icons wie „vegan“, „glutenfrei“ versehen.

Der Großteil der Rezepte ist inzwischen vegan. Bei den vegetarischen Rezepten machen die Autoren im Text oft Vorschläge, wie man die Milchprodukte am besten ersetzen kann.

Die 4,49 Euro teure App ist bislang nur für iPhone und iPad erhältlich, eine Android-Version soll bald erscheinen.

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