fudders-App-Check: Glück dokumentieren mit "Happier"

Miriam Helbig

Jeden Tag ein bisschen glücklich sein. Was eigentlich nicht so schwer sein sollte, stellt sich ab und zu als echte Herausforderung da. Die App "Happier" soll dabei helfen, das Glück festzuhalten.



Ein Regenbogen, eine Tasse Tee, eine Stunde an der Dreisam. Glück kann so einfach sein. Oder nicht? Ein cholerischer Chef, ein Loch in der Socke und in der Mensa schon wieder kein Puddingnachtisch – schon Kleinigkeiten nerven, obwohl sie vielleicht gar nicht so schlimm sind. Mit „Happier“ könnt ihr die Momente, die euch täglich glücklich machen, sammeln und in unglücklichen Stunden davon zehren.


Dafür benötigt ihr zuerst einen Account, geteilte Freude ist schließlich doppelte Freude. Anschließend könnt ihr mit Foto und Kurzbiografie euer Profil aufhübschen. Wer möchte, kann „Happier“ auch mit Facebook oder Twitter verbinden und da seinen Freunden direkt sagen, wie verdammt glücklich man schon wieder ist. Muss man aber nicht.

Über den „Share Happy“-Button lässt sich das Glück ins iPhone ziehen. Ein Bild des beglückenden Moments, ein kurzer Kommentar – fertig. Wenn ihr euer Profil nicht privat stellt und damit nur für eure Freunde zugänglich macht, kann die ganze „Happier“-Welt an eurem Glück teilhaben und euch ein Lächeln schenken.



Wem das noch nicht genug ist, findet unter „Courses“ die Fortsetzung des alltäglichen Glücks. Für 18 Euro stehen verschiedene Videokurse zur Auswahl, die das Leben verschönern sollen. Ruhiger werden, dankbar sein, Sport machen oder einfach besser schlafen – der Weg zur Zufriedenheit kaufbar. Mehr oder weniger selbsternannte Experten helfen euch, dass „Happier“ zu befüllen immer einfacher wird.

Das Glück ist flüchtig und vielleicht ist es am Anfang gar nicht so einfach, drei oder vier Glücksmomente pro Tag zu sammeln. „Happier“ mag banal und sehr amerikanisch erscheinen, doch hat es etwas für sich, nach einigen Tagen oder Wochen durch seine persönlichen Glücklich-Momente zu scrollen. Ob ihr die mit euren Freunden teilt oder ganz allein genießt, sei dahingestellt. Ausprobieren kann man die kostenlose App allemal. Bislang gibt es sie nur für iOS  

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  [Bild 1: PR, Bild 2: Screensho]