fudder-Debatte: Welche Abkürzungen an der Uni nerven?

Maria-Xenia Hardt

Wir wohnen in WGs, Vorlesungen gibt’s im Audimax und Bücher in der Bib; B.A.-Studis belegen BOK-, L.A.-Studis EPG-Kurse. Ein Uni-Leben ohne Abkürzungen? Unvorstellbar! Doch wir finden: Wenn bei einer Weizenbolo in der Mensa APO und NPO diskutiert werden, ist die Schmerzgrenze erreicht. Welche Abkürzungen würdet ihr am liebsten aus dem Uni-Vocab streichen?



Zugegeben: Manche Abkürzungen machen das Leben wirklich leichter. Niemand will davon reden, dass er sich noch um die Berechnung seines Anspruchs im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes kümmern muss. Oder dass er auf jeden Fall die Möglichkeit wahrnehmen will, mal mit dem European Action Scheme for the Mobility of University Students ins Ausland zu gehen.


Wenn man das Gymi mit Abi erfolgreich beendet hat und als Ersti die Uni stürmt, ist es natürlich erst mal hip, bei c.t., NC und ZVS mitreden zu können. Hat man sich dann mal für eine Fäko entschieden, geht es los: Man wird rasch den Bereichen Gewi / Sowi / Kuwi / Wiwi zuzuordnen, belegt eventuell einen Voku (Achtung! Nicht mit Vokü verwechseln) und besorgt sich in der entsprechenden Fakbib die benötigte Lit. Alles easy.

Bald beginnt jeder Morgen mit einem Latte in der Cafete, wo man sich wunderbar über DiMiDoProfs aufregen kann; man richtet sich häuslich zwischen Rep und Reze ein, verdient Geld als Hiwi / Hiwine und wenn's richtig gut läuft, dann endet das Studi-Leben mit einer fetten Diss.

fudder-Debatte

Was meint ihr? Brauchen wir für alles eine Abkürzung, oder wäre es manchmal nicht einfach besser, die Dinge bei ihrem vollen Namen zu nennen? Gehen euch Kommilitonen auf den Keks, die für alles eine Kurzform haben? Welche Abkürzungen nerven besonders – oder gibt es sogar noch welche, die die Welt unbedingt noch braucht?

Du bist gefragt!

 

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