Eurovision Song Contest

Freiburgerin Vanessa Iraci scheitert beim Schweizer-ESC-Vorentscheid

Carolin Buchheim

Sie wollte für die Schweiz zum Finale des Eurovision-Song-Contest nach Lissabon fahren – doch für die Freiburger Vanessa Iraci hat es nicht gereicht.

Bei der Fernsehshow am Sonntagabend wurde das Duo Zibbz durch eine Fachjury und ein Publikumsvoting zum Beitrag der Schweiz für den diesjährigen Song Contest gekürt – sie waren im Vorfeld als Favoriten gehandelt worden.




Vanessa Iraci war als sechste und letzte Teilnehmerin in der Sendung ins Rennen um das Ticket zum ESC-Finale gegangen.



Die Jury wählte die 32-Jährige und den Song "Redlights" auf den dritten, das Publikum auf den fünften Platz – insgesamt landete Iraci nach Punkten auf dem dritten Platz. Geschrieben und komponiert wurde ihr Song vom erfolgreichen Eurovision-Komponisten Borislav Milanov und dem Symphonix-Team. Milanovs Song "Beautiful Mess" für den bulgarischen Sänger Kristian Kostov schaffte es im vergangenen Jahr im Finale in Kiew auf Rang 2.



Warum die Freiburgerin für die Schweiz antreten wollte, erklärte Vanessa Iraci in ihrem Einspieler für die Fernsehshow: Darin sieht man Sängerin durch Basel und Rheinfelden gehen und im Bus-Depot in Basel und im Museum Tinguely auftreten. "Die Schweiz ist sowas wie eine zweite Heimat, aber eigentlich mehr", sagt die Sängerin in dem Clip. "Es ist meine Heimat wie Deutschland." 2015 war sie bereits in der Schweizer Ausgabe der TV-Show "The Voice" angetreten und hatte es bis ins Halbfinale geschafft; 2016 versuchte sie ihr Glück in der deutschen Variante der Show, schied jedoch im Viertelfinale aus.



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