Albert-Ludwigs-Universität

Freiburger Studierendenvertretung will gegen Studiengebühren klagen

dpa

Vor zehn Wochen hat der Landtag beschlossen, Studiengebühren für internationale Studierenden einzuführen. Freiburger Studierendenvertreter wollen nun dagegen Klage einreichen.

Die Studierendenvertretung an der Universität Freiburg werde stellvertretend für einen betroffenen Studenten wegen der umstrittenen Gebühren Klage erheben, wie die Organisatoren am Mittwoch in Freiburg mitteilten.


Eingereicht werde die Klage am kommenden Freitag, 14. Juli, beim Verwaltungsgericht Freiburg. Ziel sei es, die vom Landtag beschlossenen Gebühren zu verhindern. Sie seien diskriminierend, zudem stehe die Verfassungsmäßigkeit infrage.

1500 Euro pro Semester

Die Gebühren für junge Nicht-EU-Ausländer sollen landesweit vom kommenden Wintersemester an gelten. Internationale Studenten sollen demnach pro Semester einen Beitrag von 1500 Euro leisten müssen. 300 Euro verbleiben direkt bei den Hochschulen, der Rest fließt in den Landeshaushalt. Es gibt nach Angaben des Wissenschaftsministeriums aber vielfältige Ausnahmen, etwa für Studenten aus ärmeren Regionen.

Video: Im Dezember 2016 haben Studierende das Audimax besetzt – aus Protest gegen die Studiengebühren


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