Sicherheitspartnerschaft

Freiburger Polizei findet Drogenverstecke bei nächtlichem Großeinsatz

Gina Kutkat

Bei Kontrollen auf dem Stühlinger Kirchplatz hat die Polizei zehn Drogenverstecke ausgehoben und gegen fünf Tatverdächtige Ermittlungen eingeleitet.

Es war der insgesamt vierte Einsatz im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Land: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat die Polizei Freiburg Kontrollen auf dem Stühlinger Kirchplatz und im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Der städtische Vollzugsdienst überprüfte außerdem verschiedene Gaststätten.


Auf dem Stühlinger Kirchplatz haben die Beamten insgesamt 16 Straftaten festgestellt und Ermittlungen gegen fünf Tatverdächtige eingeleitet. Auch ein Rauschgiftspürhund kam zum Einsatz: Er habe zehn Drogenverstecke gefunden, die mit mehreren Päckchen Marihuana gefüllt waren. Zwei der Verstecke befanden sich laut Polizei im Bereich des Spielplatzes.

Auch Gaststätten standen im Fokus

In der Nacht wurde auch im gesamten Stadtgebiet kontrolliert – besonders standen laut Pressemitteilung Personen im Fokus, die durch starken Alkoholkonsum oder aggressives Verhalten auffielen. Dabei stellte die Polizei weitere acht Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest. Ein 28-jährigen algerischer Staatsangehöriger wurde festgenommen, weil eine Ausweisungsverfügung gegen ihn vorlag. Zwei Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren wurden wegen Missbrauchs von Ausweispapieren angezeigt, weil sie sich bei einer Jugendschutzkontrolle mit den Ausweisen ihrer Schwestern auswiesen.

Der Vollzugsdienst kontrollierte in verschiedenen Gaststätten, ob Auflagen erfüllt wurden und allgemeine Regelungen zum Nichtraucherschutzgesetz und zum Jugendschutz eingehalten wurden. "In fünf Fällen wurden Verstöße gegen Gaststättenauflagen erkannt, die ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich ziehen werden", heißt es in der Pressemitteilung.

Außerdem verzeichnet der Vollzugsdienst zwölf Fälle von Ruhestörungen: Auf dem Lederleplatz wurden gegen 3 Uhr morgens sechs lautstarke Personen des Platzes verwiesen. Ein Mann war dabei laut Polizei so uneinsichtig, dass er "mit Zwang von der Örtlichkeit weggebracht werden musste".

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