Castingshow

Freiburger Luka Nozza scheidet bei "The Voice of Germany" aus

Antonio Jung

Der Freiburger Musikstudent Luka Nozza ist in den Battles der Castingshow "The Voice of Germany" ausgeschieden. Trotzdem hält er weiterhin an seiner Leidenschaft fest: Mit seiner Band plant er eine Deutschland-Tour.

Luka Nozza ist in der zweiten Runde der Castingshow "The Voice of Germany" ausgeschieden. Der 23-Jährige verlor sein Battle gegen Teamkamerad Hugo Gonzalez Morales (19).

Battle auf Augenhöhe

Die beiden sangen den Song "Take Me to Church". Luka beginnt das Battle mit den ersten Songzeilen, die Zuschauer jubeln begeistert. Dann fängt auch Gegner Hugo an, zu singen. Wieder Jubel aus dem Publikum. "Ganz starker Auftritt! Ihr wart beide so gut, ich hab "keine Ahnung, was ich machen soll", zeigte sich Jurorin Yvonne Catterfeld begeistert und ratlos zugleich nach dem Auftritt der beiden Talente.

Michael Patrick Kelly riet den beiden, sie sollen an der Musik dranbleiben, egal welche Entscheidung komme. Denn solche Stimmen wie die der beiden seien wertvoll in dieser Welt. Dann beginnt Catterfeld die Verkündung ihrer Entscheidung. "Ich liebe eure Stimmen, das wisst ihr." "Als ich euch zu Battle-Partnern gemacht habe, da war mir schon schwer bewusst, dass ich zwei so starke Sänger in ein Battle packe, von denen beiden ich mich eigentlich nicht trennen will." Obwohl sie Luka "mehr Sicherheit" und den "gefestigteren" Auftritt bescheinigt, entscheidet sich die Sängerin jedoch am Schluss für den unerfahreneren, jüngeren Hugo.



Trotzdem zeigte sich Luka nach seinem Ausscheiden dankbar über die "Erfahrungen", die er in der Show gemacht haben könne. "Vielleicht ist es jetzt Zeit zu gehen und mein eigenes Ding zu machen", fügte er hinzu. Denn demnächst plant er die Veröffentlichung seines zweiten Albums und eine Deutschland-Tour mit seiner Band. Auch wenn der Freiburger Student aus der Castingshow ausgeschieden ist, hält er an seinem großen Traum fest: Er möchte Musiker werden.

Sein Schlafzimmer ist ein Musikstudio

Luka ist in Griechenland geboren, in Georgien aufgewachsen und mittlerweile in Freiburg zu Hause: Der 23-Jährige studiert dort an der Macromedia Hochschule Populäre Musik. "Musik ist alles, was ich mag", stellte er sich bei seinem Auftritt vor. Sein Schlafzimmer voller Instrumente würde deshalb wie ein Musikstudio aussehen. Dort produziert der 23-Jährige seine eigenen Songs, spielt Klavier und Gitarre. Mit seinen Kommilitonen gründete Luka eine Coverband, mit der sie auf Firmenfeiern, Galas und Hochzeiten auftreten. Seine Familie kann bei seinen Auftritten nicht dabei sein: Ein Teil lebt in Griechenland, der andere Teil in Georgien.




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