"There’s no Planet B"

Freiburger Jugendliche haben einen Song für den Klimastreik komponiert

Annika Vogelbacher

In den Herbstferien haben Jugendliche aus Freiburg den Song "There’s no Planet B" geschrieben. Darin fordern sie einen Systemwandel. Auch an die Stadt Freiburg richten sie spezielle Forderungen.

Kinder, die Tänze in und an der Dreisam aufführen, jonglieren, rote und weiße Fahnen schwingen und musizieren. Der Refrain: " There’s no planet B / Let’s change the world. / Don’t go breaking my earth". Der Song erinnert an die Sprechgesänge der Fridays-For-Future-Demos. Und genau dafür ist er gedacht: Das Lied "There’s no Planet B" soll beim Globalen Klimastreik am 29. November überall in Freiburg zu hören sein.


Geschrieben und vertont wurde "There is no Planet B" von der Sängerin Betina Ignacio und Jugendlichen zwischen zwölf und 16 Jahren aus Freiburg – den Dreisamlibellen im Rahmen des Projektes "Gegen die Strömung" von PAKT e.V..



Die Dreisamlibellen haben nicht nur ein Lied vertont, sie richten auch konkrete Forderungen an die Stadt Freiburg: Zu Weihnachten wünschen sie sich 15 Wasserspender an öffentlichen Plätzen. Zur 900-Jahr-Feier Freiburgs nächstes Jahr wollen sie einen Autozug ab Titisee zur A8, anstatt dem geplanten Stadttunnel. Der soll kostendeckend arbeiten und die gesparten Gelder für den Stadttunell sollen in eine kostenlose Nutzung der Straßenbahnen fließen.

Im April bringen die Dreisamlibellen einen Film ins Kino: Er handelt von Trinkwasserrechten, der Dreisam, Klima, Freundschaft und gewaltfreien Protesten.

Was: Demonstration: Internationaler Klimastreik

Wann: Freitag, 29. November, 10 Uhr

Wo: Platz der altern Synagoge

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