Freiburger DJ-Namenskunde: Mikuma

Marc Schätzle

Wie kommen DJs eigentlich zu ihrem Künstlernamen? Und wer verbirgt sich hinter dem Pseudonym? In unserer Serie "DJ-Namenskunde" stellen wir bekannte DJs und Newcomer vor. Heute: Mikuma.



Stell euch doch mal kurz vor: Wie heißt ihr richtig, was macht ihr, woher kommt ihr, wie alt seid ihr?

Mikuma ist eine DJ Kollaboration bestehend aus Mike Bronner (Mik), 23, und Anil Kumar (Kuma), 21. Mike arbeitet als Kfz-Mechatroniker und wohnt in Kirchhofen, und Anil wohnt in Müllheim und ist Bäcker.

Anil fand seine Inspiration für elektronische Musik vor drei Jahren und versuchte sich erst mit 19 das erste Mal am digitalen Mixing, wobei Mik seine Liebe zur Musik schon mit 17 fand und mit 20 seine ersten Versuche an den Plattentellern startete.

Wie ist euer DJ-Name entstanden?

Der Name Mikuma setzt sich aus unseren Einzelnammen zusammen - Mik und Kuma. Das erste Mal haben wir aus Spaß zuhause bei Mik zusammengespielt und gemerkt, dass wir ganz gut miteinander harmonieren. Wir haben dann direkt ein gemeinsames Set aufgenommen. Als wir darüber geredet haben, wie wir es nennen sollen, kamen unsere Freunde, die dabei waren, auf den Namen, der uns zuerst gar nicht gefallen hat. Das Set nannten wir dann "Mik & Kuma", der Name Mikuma blieb aber trotzdem immer im Gespräch und hat sich letzten Endes auch durchgesetzt.

Was für Musik spielt ihr?

Wir spielen Techno und bewegen uns dabei zwischen 128 und 132 BPM, wobei wir bis jetzt immer das Glück hatten, zur späteren Stunde spielen zu dürfen, sodass wir dann bei den 130 BPM bleiben konnten. Unsere Sets sind meistens ziemlich progressiv und hektisch, wir versuchen dabei auch immer, ein Crossover zu erreichen.

Durch das Spielen auf vier Decks bleiben uns viele Möglichkeiten offen, das Klangbild zu verändern und so eine neue Atmosphäre zu schaffen. Allerdings sind wir auch offen für andere Stilrichtungen, die weniger Progressiv sind. Die spielen wir aber bis jetzt nur privat - aber mal sehen, was die Zukunft bringt.

Vinyl oder CD/digital?

Wir bevorzugen das digitale Mixing, weil sich unendlich viele Möglichkeiten bieten, den Sets eigenen Charakter zu geben. Werden in naher Zukunft unser Setup erweitern. Derzeit spielen wir noch mit einer Xone 4D und einem MacBook (Traktor).

Was sind eure Lieblingsclubs?

Die Clubwelt ist groß, und wir haben von ihr noch gar nicht soviel. Wir fühlen uns im Inside in Emmendingen sehr wohl. Die Location und Anlagen im Stinnes Areal und im Universal DOG sind auch Hammer. Aber so ziemlich alles gestimmt, hat es bis jetzt im Club Lehmann in Stuttgart.

Wo kauft ihr eure Musik?

Mike hat damals seine Platten bei Decks.de und Deejay.de gekauft, wobei wir unsere digitalen Tracks ausschließlich bei Beatport kaufen.

Was war bisher euer skurrilster Auftritt?

Da gab es einige. Aber zuerst fällt uns da unser erster Auftritt bei der Eventreihe „Es ist Freitagabend“ im Emmendinger Inside ein. Dort passt einfach alles zusammen, und wir kennen den Großteil der Leute. Da entsteht natürlich eine ganz andere Atmosphäre als in einem großen Club, wo die meisten uns noch nicht kennen. Außerdem sind wir dort total uneingeschränkt bei unserer Trackwahl, was bei uns für ein ganz anderes Feeling sorgt.

Wir erleben im Inside ziemlich viel, da wir mit Shining Events aktiv zusammenarbeiten. Wir haben dort einen guten Platz gefunden und haben bei ihren Events sehr viel Spaß. Außerdem haben wir durch Shining Events die Möglichkeit erhalten, bei unserer eigenen Eventreihe „The Blue Room“ unsere Vorstellungen und Ideen umzusetzen.

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