Freiburger-Club-Hausverbot: Schon 34 Fälle

Carolin Buchheim

Seit dem 1.Dezember 2006 gilt in fast allen Clubs, Bars und Disco in der Freiburger Innenstadt: "Fliegst du einmal raus, kommst du nirgends mehr rein". Wer vor oder in einem der teilnehmenden Clubs randaliert erhält ein Hausverbot für alle Clubs. Heute gab Polizeidirektor Joachim Metzger bekannt: In den ersten vier Monaten des Projekts wurden bereits 34 Hausverbote ausgesprochen.



Das von Stadt, Gastronomie, Polizei und dem Gaststättenverband DEHOGA gestarteten Projekt soll zu mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität im Freiburger Nachleben führen und Randalier draussen halten. Das Hausverbot wird von einem Rechtsanwalt der DEHOGA ausgearbeitet und dann erteilt.


Den "typischen" Club-Hausverbots-Epfänger gibt es laut Polizeisprecher Ulrich Brecht nicht.

"Der Jüngste war noch nicht einmal 18, der Älteste über 25." Die meisten Hausverbots-Empfänger sind allerdings männlich; eine geringe Zahl der Hausverbote erging gegen Frauen und Mädchen.

Am Hausverbots-Projekt nehmen unter anderen folgende Bars, Clubs, Partys und Cafés teil:

Othello, Karma, Margaux, Hemingway-Bar, Tacheles, Fun-Park, Oscar’s, Z, F-Club, Glamour, Café Wiener, Keller 264, Woody's, Club Knight Fellows, Maria, R&B, Agar, Cohibar, Art Café, UC-Café, Drifter's Club, Dreisam-Café, Liquid-Club, Cult-Club, Waldsee, Extravaganca, Sea of Love sowie die Mensa-Party.

Mehr dazu:

fudder.de: Hausverbots-Kampagne für Freiburg