Freiburg und dem Südwesten steht der Höhepunkt der Grippewelle noch bevor (sagt Google)

Markus Hofmann

Die Suchmaschine Google hat festgestellt, dass die Häufigkeit bestimmter Suchbegriffe ein Indikator dafür ist, wie häufig Menschen an Grippe erkrankt sind. Auf der Seite Google Grippe-Trends werden Daten der Google-Suche gesammelt und analysiert. Demnach hat die Grippewelle in Baden-Württemberg ihren Höhepunkt noch nicht erreicht.



Auf der Seite Google Grippe-Trends kann man weltweit die Ausbreitung der Grippe recherchieren. Für Europa ist dies auch auf regionaler Ebene möglich - also zum Beispiel für einzelne Bundesländer oder Kantone.


Dabei wird deutlich: Im benachbarten Elsass und im Schweizer Kanton Aargau hat die Grippewelle laut Google ihren Höhepunkt bereits überschritten. In Baden-Württemberg hingegen stieg die Zahl der Suchanfragen im Kontext von Grippeanfragen am 21. Februar weiter an (siehe blau-gefettete Linie der Graphik).

Steht den Menschen in Freiburg also noch das Schlimmste bevor? Nicht unbedingt. Zwar ist Google inzwischen ziemlich gut darin, Grippetrends vorherzusagen. In den USA allerdings lag Google mit seiner Prognose in diesem Jahr ziemlich daneben (siehe Bericht von Nature). Der Grund: Aufgrund der enormen Medienberichterstattung über die Grippe googelten viele Menschen nach Grippesymptomen, die gar nicht krank waren - und verzerrten damit die Google-Analyse.

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