Freiburg ist die fünftteuerste WG-Stadt Deutschlands, sagt eine Studie von wg-suche.de

Marius Buhl

Freiburg sei eine der teuersten WG-Städte Deutschlands, heißt es immer, nur München sei noch teurer. Eine Studie der Plattform wg-suche.de unterstützt diese These nun - nennt aber noch drei weitere Städte, die teurer als Freiburg sind:



418 Euro. So viel zahlen Studenten im Schnitt für ein WG-Zimmer in Freiburg. Damit liegt Freiburg in einer Studie der Plattform wg-gesucht auf Platz 5. An der Spitze dieser Rangliste liegt, na klar, München (545 Euro), dahinter Frankfurt am Main (435), Stuttgart (421) und Konstanz (419).


Auf Platz sechs direkt hinter Freiburg liegt überraschend Lörrach. In der Stadt an der Schweizer Grenze stiegen die Mieten von 2014 auf 2015 von 352 Euro auf 398 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 13 Prozent, bundesweit ist das der Spitzenwert.

Berlin ist noch immer billig

In Freiburg stiegen die Mieten von 2014 auf 2015 um 5,2 Prozent, auch dieser Wert ist bundesweit eher hoch als niedrig. Die billigsten WG-Zimmer gibt es der WG-Suche-Studie zufolge in der kleinen Stadt Rothenburg in der Oberlausitz. Dort kostet ein WG-Zimmer im Schnitt 175 Euro. Generell sind Städte im Osten deutlich billiger als solche im Westen. Auch auffällig: Unter den zehn teuersten Städten Deutschlands sind sechs aus Baden-Württemberg. Die Hauptstadt Berlin hingegen liegt erst  auf Rang 40, dort kosten WG-Zimmer im Schnitt 323 Euro.

Für die Studie wertete wg-suche sowohl ihre eigene, als auch die Datenbank von ImmobilienScout24 aus. So konnten die Macher der Studie nach eigenen Angaben mehr als 100.000 Angebote analysieren und vergleichen.

Die zehn teuersten deutschen WG-Städte:


1. München: 545 Euro
2. Frankfurt am Main: 435 Euro
3. Stuttgart: 421 Euro
4. Konstanz: 419 Euro
5. Freiburg im Breisgau: 418 Euro
6. Lörrach: 398 Euro
7. Freising: 398 Euro
8. Tübingen: 397 Euro
9. Heidelberg: 392 Euro
10. Hamburg: 384 Euro

Hier geht's zur Studie von wg-gesucht:  

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[Foto: fudder-Archiv]