Französisch-Abi 2012: Wie war's?

Dana Ghafoor-Zadeh

Mit der Französisch-Prüfung konnten am Donnerstag einige Abiturienten in Baden-Württemberg das schriftliche Abi beenden - und alle anderen haben nur noch eine Prüfung vor sich. Wie die Prüfung heute gelaufen ist, haben Dana und Miyuko bei Abiturientinnen am St.Ursula-Gymnasium nachgefragt.



Christina,17

„Wir hatten jetzt gerade Französisch-Prüfung. Das war ganz okay, eigentlich so wie erwartet. Mathe war irgendwie eine Katastrophe, weil das Schwierigkeitsniveau total unangemessen war. Deutsch ging eigentlich auch. Abi ist gar nicht so stressig, wie man es sich vorstellt.


In Französisch hatten wir zwei Pflichtlektüren und ich hatte mich auch nur auf diese zwei vorbereitet, die ja dann auch dran kamen. Ich hatte dann unsere Tafelbilder und Grammatik wiederholt und Strukturwörter gelernt. Ich habe seit der siebten Klasse Französisch und wollte vielleicht auch ein Jahr FSJ in Frankreich machen. Ich mag die Sprache, und glaube nicht, dass das jetzt nach dem Abi schon beendet ist.“



Josephine, 18 „Ich habe Französisch als dritte Fremdsprache gelernt. Viele hier haben es ja schon als erste Fremdsprache gehabt. Ich denke schon, dass es da dann sprachlich einen Unterschied gibt. Inhaltlich dagegen ist das Niveau, denke ich, gleich.

Ich habe zwei Sprachen gemacht, weil mir Sprachen einfach Spaß machen und es noch das Einfachste im Abi ist, würde ich sagen und das haben unsere Lehrer auch empfohlen. Meine andere Prüfung war Englisch. Das heißt, ich bin jetzt fertig und das fühlt sich sehr gut an. Aber es ging jetzt alles so schnell. Es waren jetzt vier Tage, auf die man sich zwei Jahre lang vorbereitet hat, wenn auch in den letzten Wochen noch intensiver.

Dass jetzt alles vorbei ist, ist schon ein bisschen komisch, aber ich bin jetzt froh. Jetzt warte ich auf meinen Freund und dann trinken wir Sekt. Dann holt mich meine Mama ab und wir fahren an den Flughafen, weil mein Papa heute zurückkommt und wir dann feiern. Morgen, wenn alle fertig sind, komm ich wieder an die Schule und dann wird richtig gefeiert.“



Alexa,17

„Ich bin zufrieden mit dem Französisch-Abi. Ich fand es auch gut, dass 'Antéchrista' dran kam. Also bei mir war es gut. Ich hatte mich mit den Lektüren vorbereitet, weil ich es einfacher finde Landeskunde. Ich war dann sehr froh, dass das auch dran kam. Mir war von Anfang an klar, dass ich Französisch auf jeden Fall nehmen will, weil ich die Sprache sehr mag. Es wurde uns auch gesagt, das sei gut machbar.“

Junalia,18


„Ich habe mich gestern mit meiner Klassenkameradin getroffen. Wir waren im Seepark und haben uns mit Karteikärtchen den Inhalt reingezogen und einfach viel auf Französisch gesprochen. Das hilft mir auch beim Schreiben. Es lief eigentlich wirklich gut. Ich war sehr überrascht. Jetzt hoffen wir mal, dass da auch etwas Zweistelliges rauskommt.

Ich habe Englisch und Französisch gehabt. Ich finde es sehr wichtig, dass man auch die Sprache vom Nachbarland sprechen kann. Ich mag Paris sehr gerne und ich freue mich darauf, bald in Paris zu studieren. Aujourd’hui je vais faire de la fête et je crois que les prochaines trois semaines aussi.“




Verena, 18

„Ich fand es relativ einfach. Nur dass 'Antéchrista' dran kam, war ein bisschen bescheuert. Ich bin jetzt ganz fertig. Aber das sind nur wenige. Deswegen feiere ich erst am Wochenende und heute entspanne ich und mache mir einen schönen Abend. Eigentlich war das Abi  echt nicht so schwer. Man muss sich keinen Stress machen, finde ich.

In der Vorbereitung haben wir uns vor allem mit den Büchern beschäftigt. Uns allen fehlen glaube ich, grundlegende Wörter, aber die hat keiner mehr wiederholt. Man muss sich einfach irgendwie durchmogeln. Französisch ist nicht die beliebteste Sprache an unserer Schule.“
 

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