Forscher-Blog live: Von Sensor-Robotern und Windkanälen

Ingemar Peise, Dominic Rock & Meike Riebau

So langsam wird es spannend: Um 14 Uhr beginnt die Preisverleihung. Hier für euch noch einmal zwei außergewöhnliche Projekte, die vielleicht gleich prämiert: Ein Roboter mit Sensorsteuerung und ein Windkanal.

Roboter mit Sensor



Auf den ersten Blick scheint sich der Roboter von alleine zu bewegen, erst beim zweiten Hinschauen sieht man den Laptop in der Hand von Carsten Plasberg. Der 16-jährige Schüler aus Freiburg und seine zwei Freunde Mathias Linder, 17 und Philip Flögel, 18, arbeiten seit Januar letzten Jahres an dem bierkastengroßen Gefährt.




"Das besondere an unserem Roboter ist, dass er durch einen Sensor Gegenstände in seiner Umgebung wahrnimmt und diesen automatisch ausweicht," erklärt der Schüler vom Angell-Gymnasium. Wir sind auf die Idee durch ein Physikprojekt gekommen, dass wir zu einfach fanden." Den Sensor haben sie gesponsert bekommen, "der kostet sonst 3900 Euro, das liegt etwas über einem Schülerbudget", sagt Carsten Plasberg.



Der selbstgebaute Windkanal



Moritz Neher und Daniel Drixler haben einen Windkanal gebaut. Dabei denkt der Laie ja zunächst mal an Formel-1-Autos. "Das ist auch gar nicht so falsch", sagt Moritz Nieher."Wir wollten testen, wie sich verschiedene Strömungsarten auf einen Flugzeugflügel auswirken". Aus dieser Grundidee wurden dann schließlich noch zwei weitere Projekte. Sie zeigen in ihrem Projekt, wie sich unterschiedliche Strömungsarten auf den Flugzeugflügel auswirken - bei einer rauen Oberfläche ist der Auftrieb gleich null, während der glattere Flügel stark auf die Windsimulation reagiert.