Flughafengastronomie

David Weigend

In sieben Wochen eröffnen Rüdiger Baumann (Foto) und sein Geschäftspartner Torsten Kukuk direkt am Freiburger Flughafen einen neuen Club namens Airport. Wir haben die Baustelle besichtigt.



"Meinen ersten Besuch an diesem Ort machte ich als Achtjähriger. Damals durfte ich von hier aus einen Zeppelinrundflug über die Stadt starten", sagt der 30jährige Rüdiger Baumann. Er steht vor dem weißen, zweistöckigen Bau, der ab Ende November als "Airport" fungieren soll: Ein Mischprodukt aus Club, Lounge und Restaurant mit großflächigem Außenbereich.

Ende 2005 machten hier die Betreiber einer italienisch angehauchten Fliegerbeize dicht. "Im Sommer haben wir uns das angeschaut, dann ging alles ratz fatz", so Baumann, der das Haus seit September mit Torsten Kukuk pachtet.


Die Vorstellung der beiden: Draußen eine bambusumstandene Terasse, halb aus Holz, halb aus Stein; ein sandüberwindender Steg, der zu einer Bar mit Liegestühlen führt; dahinter Kinderspielplatz und Beachvolleyballfeld.

"Insgesamt umfasst das Grundstück einen Hektar, wir nutzen aber nur 480 Quadratmeter." Beim Innenleben des Airports setzen die Ex-Kagan-Betreiber auf gehobene Gemütlichkeit. Lounge mit Sofas, Eichentische, Designerhocker, alles mit Flughafenblick. Cocktailbar und Gastronomie, Badisches und Leichtes.

"Fantastisch, wenn man nachts auf die beleuchtete Skyline blickt", meint Baumann. Dazu ein kleiner Dancefloor, den dienstags, freitags und samstags diverse DJs beschallen. Das Personal soll im Purserdress bedienen. "Ich favorisiere den Lufthansastyle aus den 50er und 70er Jahren." Baumann und Kukuk sehen "die ganze Familie" als zukünftige Kundschaft. Momentan ist das alles noch eine riesige Baustelle. Aber wenn es so wird, wie die Gastropiloten sich das vorstellen, könnte der Airport eine nennenswerte Bereicherung für Freiburg darstellen.