Freiburger Innenstadt

Flucht vor der Polizei: Motorradfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Yvonne Weik

Ein Motorradfahrer fuhr nachts in Freiburgs Fußgängerzone. Als die Polizei ihn kontrollieren wollte, flüchtete er. Bei der Verfolgungsjagd prallte der 20-Jährige gegen eine Laterne und verletzte sich schwer. Er fuhr ohne Führerschein.

Laut Mitteilung der Polizei sei der Motorradfahrer kurz vor 1 Uhr in der Nacht zum Freitag einer Streife aufgefallen. Der 21-Jährige fuhr nämlich mitten in der Fußgängerzone der Innenstadt, aus der Grünwälderstraße heraus auf die Kaiser-Joseph-Straße.


Die Polizisten wollten ihn anhalten und kontrollieren. Trotz deutlicher Anhaltesignale, so die Polizei, reagierte der Fahrer nicht. Stattdessen beschleunigte er wohl stark, fuhr durch das Martinstor und flüchtete mit weit überhöhter Geschwindigkeit. Genau Angaben zur Geschwindigkeit konnte die Polizei auf BZ-Nachfrage nicht machen.

Die Streife verfolgte den 20-Jährigen über die Wallstraße bis in die Kartäuserstraße. Dort kam er von der Straße ab, prallte an eine Laterne und stürzte. Dabei verletzte sich der 20-Jährige schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

"Er fuhr ohne Führerschein", sagt Yannick Kunz von der Polizei Freiburg. Das sei vermutlich auch der Fluchtgrund gewesen. Ob Alkohol im Spiel war, darüber habe die Polizei noch keine Erkenntnisse.

Der 20-Jährige muss nun mit einer Anzeige rechnen, vor allem wegen Fahren ohne Führerschein.