Fink's Sunday Night Blues Club am Sonntag im Jazzhaus

Paula Kühn

Am Sonntag präsentiert Fink sein neues Projekt "Fink's Sunday Night Club" im Jazzhaus. Seine ruhigen, souligen Songs laden zum Träumen ein. Aber der Singer/Song-Writer war nicht immer so ruhig.

Fink – eigentlich Finian Paul Greenall – begann mit dem Instrument, das heute wieder sein ständiger Begleiter ist: der Akustik-Gitarre. Zwischendurch hatte sich der Singer/Songwriter, DJ und Musikproduzent aus Brighton jedoch ganz anderen Stilen zugewandt.


Als Teenager begann er in der Rave-, Electro- und Trip-Hop-Szene und fiel dem Londoner Independent-Label Ninja Tune auf. Unter dem Label N-Tone erschienen in den späten 90ern die Alben "FinkFunk" und "Front Side Blunt Side". Dem Label blieb er bis heute treu, sein Stil aber veränderte sich seither so stark, dass man den frühen Fink mit dem heutigen kaum in Verbindung bringen würde.

Soundtrack zu "12 years a slave"

Zur Akustik-Gitarre griff Fink erst 2006 wieder: Mit seinem Album "Biscuits for Breakfast" wurde er einem breiteren Publikum bekannt. Er verfestigte seinen Stil und begann, sich für Live-Auftritte zu begeistern. 2013 schrieb er den Soundtrack zum Film "12 years a slave" und brachte acht weitere Alben in seinem souligen, ruhigen Stil heraus, der zum träumen einlädt.

Heute lebt er in Berlin-Kreuzberg, wo er - dem Cover für sein neues Projekt "Fink's Sunday Blues Club" zu Folge - rauchend auf dem Balkon steht und dem Treiben der Stadt zusieht.

Am Sonntag 7. Mai präsentiert er "Fink's Sunday Night Blues Club" im Jazzhaus.

Fink – Looking Too Closely


  • Was: Fink's Sunday Night Blues Club
  • Wann: 7. Mai 2017, 20 Uhr
  • Wo: Jazzhaus Freiburg