Funkenschlag

Feuerwehreinsatz: Rauch im Konzerthaus Freiburg

Frank Zimmermann

Feuerwehreinsatz im Konzerthaus Freiburg: Starker Rauch wurde gemeldet. Wie sich herausstellte, hatte eine defekte Lüftung im großen Saal den Rauch verursacht.

Die Feuerwehr rückte mit 35 Einsatzkräften und acht Einsatzfahrzeugen aus. Im Rolf-Böhme-Saal, dem großen Konzert- und Veranstaltungssaal im Haus, hatte sich Rauch gebildet. Eine Veranstaltung fand zu diesem Zeitpunkt nicht statt. Das Haus wurde evakuiert – 20 Mitarbeiter der "Freiburg, Wirtschaft, Touristik und Messe GmbH" (FWTM) verließen das Gebäude. Gefahr für sie habe nicht bestanden, sagte Feuerwehrmann Rainer Pfundstein vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Badischen Zeitung.


Funkenschlag löste kein Feuer aus

Als Grund für die Rauchentwicklung nennt die Feuerwehr eine Lüftungsanlage: Ein sogenanntes Lüftungsrad an der Seitenverkleidung habe geschleift, so dass es zu einem Funkenschlag gekommen sei, teilt die Wehr in einer Pressemeldung mit. Laut Pfundstein habe der Funkenschlag aber kein Feuer ausgelöst.

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, war – anders als der Integrierten Leitstelle gemeldet – nur noch leichter Rauch im Saal, der von außerhalb des Gebäudes nicht zu sehen war. Anschließend wurde der große Saal des Konzerthauses "quergelüftet" – vorne und hinten wurden die Saaltüren geöffnet, Be- und Entlüfter musste die Feuerwehr nicht aufstellen.

Kommendes Konzert kann stattfinden

"Aktuell prüfen wir, in welchem Umfang Reparaturarbeiten an der Lüftungsanlage notwendig sind", sagte FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki. Die nächste Veranstaltung im Rolf-Böhme-Saal am kommenden Sonntag, 4. Juni – ein Konzert des belgischen Sängers Helmut Lotti – sei nicht gefährdet.

Neben 17 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr waren auch 18 Feuerwehrleute der Abteilungen Oberstadt und Wiehre der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt.