Freiburg-Landwasser

Feuer in Freiburger Hochhaus: Anzeichen für Brandstiftung verdichten sich

Alexandra Röderer & bz

Nach dem Feuer in einem Freiburger Hochhaus laufen die Ermittlungen der Kriminaltechniker. Erste Untersuchungen stützen den Verdacht, dass ein Brandstifter am Werk war.

Kriminaltechniker haben am Montag die Tiefgarage und den Keller des Wohnblocks "Max & Moritz" in Freiburg-Landwasser auf Spuren untersucht. Dort waren am Sonntagabend mehrere Feuer ausgebrochen. "Die Ermittlungen vor Ort bestätigen derzeit den Verdacht auf Brandstiftung", sagt Polizeisprecherin Laura Riske. Ob dabei Brandbeschleuniger wie etwa Benzin im Spiel war, könne noch nicht gesagt werden. Allerdings erscheine es unwahrscheinlich, dass in einem Hochhaus zufällig relativ zeitgleich an verschiedenen Stellen gleich mehrere Brände ausbrechen.


Aktuell geht die Polizei davon aus, dass der Täter in drei Kellerabteilen und in der Tiefgarage Feuer legte. In welcher Reihenfolge ist derzeit noch unklar. "Die Befragung der Bewohner läuft noch, wir erhoffen uns da Erkenntnisse", so Riske. Nach ersten Schätzung entstand bei dem Feuer ein Schaden im sechsstelligen Bereich. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, auch Wohnungen wurden nicht beschädigt. Fünf Autos wurden jedoch von Feuer und Hitze total zerstört.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Brand machen können. Sie sollen sich mit der Kriminalpolizei Freiburg, Telefon 0761 882 5777, in Verbindung setzen.

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