Feuer im Hintern: Der neue Firefox-Browser

Philip Pötsch

Am 24. Oktober diesen Jahres hat Mozilla endlich die zweite Version des beliebten Webbrowsers Firefox in der finalen Version zum Download freigegeben und schon in den ersten 24 Stunden wurde der Browser mehr als 2 Millionen Mal heruntergeladen. Hier eine kleine Liste der Neuerungen in Version 2.0.

Auf den ersten Blick hat sich wenig getan. Das Standardtheme des Browsers hat ein Facelifting bekommen und sieht nun frischer aus. Alle anderen Neuerungen sucht man dann erstmal vergebens. Doch es hat sich noch einiges getan und das auch vielmehr im Verborgenen.


1. Das Tabbed Browsing hat sich verbessert. Einige Zusätze kennt man bereits von dem Add-On "TabMixPlus", so hat jeder Tab nun einen Button zum Schließen. Besonders praktisch ist auch die Session-Funktion, die verlorengegangene Tabs nach einem Absturz wieder auf den Schrim bringt.

2. Ein besonderes Feature des Browsers ist nach wie vor die integrierte kleine Suchbox neben der Adresszeile. Jetzt werden schon bei der Eingabe von Suchbegriffen Vorschläge in eine kleine Drop-Down-Liste geladen und man kommt schneller zum Ergebnis. Für die Suchbox gibt es von uns übrigens jetzt auch ein Add-On: die http://fudder.de url="http://fudder.de/#" titel="">fudder-Suche

3. Standardmäßig aktiviert in der neuen Version ist der Phishing-Schutz. Über eine integrierte Blacklist prüft Firefox vor dem Besuchen einer Website ob diese vertrauenswürdig ist und warnt den Benutzer gegebenenfalls davor, keine Passwörter und anderen wichtigen Daten preiszugeben. Optional kann man die Seiten auch über einen Webdienst wie Google überprüfen lassen.

4. Eine Funktion, die eingegebenen Text auf seine Richtigkeit prüft, gab es bisher nur über die Google-Toolbar. Jetzt ist diese Rechtschreibprüfung auch in den Firefox integriert und zeigt Fehler mit einer roten Linie, so wie Word, direkt in der Textbox an.

5. RSS-Feeds können nun auch mit externen Webreadern wie bspw. dem Google-Reader oder Sage direkt zusammenarbeiten und müssen nicht manuell in diese geladen werden. Davor hat man nun die Möglichkeit sich die Vorschau des Feeds anzuschauen und über eine Drop-Down-Box den gewünschten Reader auszusuchen.

Viele Add-Ons funktionieren auch mit dem Firefox 2.0, es könnte aber sein, dass einige noch nicht für die neue Version fit gemacht wurden.

Hier heißt es einfach Geduld haben und auf Updates warten.

Den neuen Mozilla Firefox 2.0 könnt ihr euch hier herunterladen.