Familienstreit in Gundelfingen eskaliert - Polizei rückt mit sieben Streifenwagen an

fudder-Redaktion

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, kurz vor 1 Uhr, informierten mehrere Anwohner die Polizei per Notruf, dass es bei einer Familie zu heftigem Streit gekommen sei. Die Polizei brauchte sieben Streifenwagenbesatzungen, um den Familienstreit zu schlichten.

Als die ersten Streifenwagen an der Dorfstraße angekommen waren, trafen sie auf eine sechsköpfige Gruppierung. Ein 26-jähriger Mann aus dieser Gruppierung fing sofort an, die eingesetzten Polizeibeamten auf sexueller Grundlage zu beleidigen. Er drohte auch, gewalttätig auf die Beamten zu zugehen. Letztendlich versetzte er einem Polizeibeamten einen heftigen Faustschlag auf die Brust.


Als er daraufhin festgenommen werden sollte, solidarisierten sich die anderen aus der Gruppe und gingen verbal und körperlich auf die eingesetzten Polizeibeamten los. Mittlerweile waren sieben Streifenwagenbesatzungen notwendig, um den Streit, dessen Ursache noch nicht vollends geklärt ist, zu schlichten.

Der Hauptaggressor war auf das Polizeirevier Freiburg-Nord gebracht worden. Er wies eine Alkoholisierung von über zwei Promille auf. Offensichtlich waren Beziehungsprobleme des Betrunkenen (26) Auslöser für dessen Verhalten. Ihm wird nunmehr Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung zur Last gelegt.

Eine seiner Begleiterinnen (29) wies eine Alkoholisierung von knapp einem Promille auf. Eine Polizeibeamtin erlitt an den Knien starke Prellungen, so dass sie noch in der Nacht medizinische Hilfe in Anspruch nehmen musste.

Beim Polizeiposten Gundelfingen, Telefon 0761 / 50 36 59-0, hat man nunmehr die Aufgabe, die Geschehnisse von der Nacht strafrechtlich aufzuarbeiten. Zeugen werden gebeten, sich mit den Ermittlern des Polizeipostens Gundelfingen in Verbindung zu setzten.

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