Fall von Tierquälerei in Opfingen

Carolin Buchheim

Ein schlimmes Bild bot sich den Beamten der Polizeihundestaffel der Polizei Freiburg am Mittwochabend, als sie zu einem Grundstück in den Freiburger Stadtteil Opfingen gerufen wurden. Nachbarn hatten bemerkt, dass ein Hund, der seit geraumer Zeit in einem Schuppen eingesperrt war, nicht mehr bellte und jaulte.

Als die Polizei auf dem Gelände eintraf, lag der große Hund, bis auf den Kopf komplett rasiert und mit verschiedenen, bereits von Ungeziefer übersäten offenen Wunden, auf dem Boden. Er kämpfte augenscheinlich um sein Leben. Ein verständigter Tierarzt schläferte das Tier ein.


Währenddessen kam der Hundebesitzer hinzu, ungehalten ob der Anwesenheit der Polizei. Er zeigte keinerlei Interesse am Zustand des Tieres.

Die angetroffenen Situation erklärte er den Polizeibeamten schließlich mit einer nach Meldung der Polizei "seltsamen Geschichte", deren Inhalt jetzt überprüft wird.

Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Hundehalter wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Auch wird geprüft, ob er für die Haltung von Tieren geeignet ist. Er hält einen weiteren Schäferhund, dessen Zustand bereits auffällig ist.