Facebook fordert StudiVZ heraus

Markus Hofmann

Wenn die Informationen des deutschen Technik-Blogs Zweinull.cc stimmen, darf sich das vom Holtzbrinck-Konzern übernommene Studenten-Netzwerk StudiVZ warm anziehen: Denn Facebook, das amerikanische Vorbild von StudiVZ, will nun nach Deutschland kommen.



Lange Zeit war Facebook nur mit einer englischen Sprachversion am Start - ein wichtiger Grund dafür, dass die deutsche Facebook-Copycat StudiVZ den Markt in der Bundesrepublik erobert hat. Dafür, dass das StudiVZ den Kampf in Deutschland gewinnen wird, spricht die gewaltige Nutzerschar hierzulande. Gibt es überhaupt noch einen Studenten, der keinen Account beim StudiVZ hat?  Die Zahl der deutschen Facebook-Nutzer schätzt Zweinull.cc auf lediglich 50.000 bis 100.000.


Für Facebook spricht dagegen, dass die US-Plattform der Holtzbrinck-Site technologisch haushoch überlegen ist. In Europa sind Norwegen und Schweden binnen kurzer Zeit zu Facebook-Hochburgen geworden. Die Dominanz von Facebook in den USA ist so gewaltig, dass das US-Blog TechCrunch gestern besorgt fragte: Könnte Facebook das nächste Microsoft werden? Wie auch immer: Die Auseinandersetzung zwischen StudiVZ und Facebook dürft ein spannender Showdown werden!