eyePlorer: Mix aus Google und Wikipedia

Minh Duc Nguyen

Knapp 80 Prozent aller Anfragen richten User an Google, dabei gibt es eine Menge alternativer Suchmaschinen: Bing, MSN, Live Search, Lycos, Ask. Heute stellen wir euch ein neues Suchtool vor, das von seinen Entwicklern nicht als Suchmaschine bezeichnet wird, sondern als "visuelle Wissensmaschine".



Der Grund für diese Bezeichnung ist die Suchfunktion von eyePlorer: Wenn man den Suchbegriff (topic) in das Suchfeld eingibt, taucht als Ergebnis keine Linkliste auf, sondern zahlreiche Begriffe (eyeSpots), die den zehn vorgegebenen Themenfeldern zugeordnet sind. Alle Suchergebnisse stehen mit dem Suchbegriff im Zusammenhang.




Um diesen zu finden, muss man die Maus lediglich über den Begriff (Beispiel: "Website") fahren. Anschließend öffnet sich ein kleines Fenster oberhalb des Begriffs. Zieht man einen dieser Begriffe ins Suchfeld, erhält man weitere Begriffe, die wiederum mit dem gesuchten Begriff zusammenhängen.



Weitere Möglichkeiten, etwas über den Suchbegriff zu erfahren, bieten die Icons unter der Sucheingabe. Drückt man auf das i, taucht ein kleines Fenster mit Infos auf. Drückt man auf +, wird ein zweites Feld frei, mit dem man die Suche präzisieren kann. Zuletzt besteht die Möglichkeit, die Suche mit dem dritten Icon ganz rechts auf Google zu verlagern. 

Da eyePlorer auf Flashanwendungen basiert, ist ein browsertypisches Zurückblattern nicht möglich. Stattdessen stehen unter den Scheiben zwei rote Pfeile, die die gleiche Funktion erfüllen wie die gängigen, meist grünen Pfeile oben im Browser.



Da es sich bei eyePlorer um eine Art Betaversion handelt, werden die Ergebnisse vorerst nur von Wikipedia indiziert. Weitere Webseiten und Dokumentensammlungen sollen aber demnächst erschlossen werden.

Mehr dazu:

  • Badische Zeitung: http://www.badische-zeitung.de titel="">Murdoch will sich mit Microsoft gegen Google verbünden