Euro 2008: Public Viewing im Mensagarten

Ingemar Peise

Während die restlichen Public-Viewing-Standorte für Freiburg noch nicht feststehen, können die ersten Planungen von Fußballbegeisterten beginnen: Seit Oktober 2007 arbeitet ein Sechs-Mann-Team an der Organisation für die Großleinwandübertragung im Mensapark. 2000 bis 3000 Fans werden sich dort alle Spiele ansehen können.



Die Idee enstand im Laufe der WM 2006. Während der Mittagszeit wurden in der Mensa die Fußballspiele übertragen. Das Konzept ging auf: Erst wurde zu Mittag gegessen, danach das Spiel angeschaut. Die Mensa war bis auf den letzten Platz belegt. An diesem Punkt wurde klar: Wenn das Angebot vergrößert werden soll, dann ist ein Umzug in den Mensagarten unvermeidbar. Dieser Schritt lag durch die Nähe des Gartens auf der Hand.


Ulrich Stelter, der beim Freiburger Studentenwerk für Marketing zuständig ist, zeichnet verantwortlich für die Veranstaltung. Er habe keinesfalls den Hintergedanken, dem Eschholzpark Konkurrenz zu machen, viel mehr handele es sich um ein Angebot für Studierende.

Beim Einlass soll es zur Sicherheit stichprobenartige Kontrollen geben. Außerdem ist das Gelände durch einen Zaun gesichert, der eigentlich für das Filmfest gedacht ist, aber einfach etwas früher aufgestellt wird. Überhaupt können die Veranstalter auf eine vorhandene Infrastruktur (Toiletten etc.) zurückgreifen. Die Thekenausgabe von Essen und Getränken übernehmen Studenten.

Das Hauptproblem bei der Organisation war aus finanzieller Sicht die LED-Wand. Doch durch die Unterstützung von verschiedenen Partnern wurde sie ermöglicht. Die Fans können sich nun auf 22 Quadratmeter Fußball freuen. Die Spiele werden im 16:9-Format übertragen.

Sorgen über den Ablauf der Veranstaltung macht sich Ulrich Stelter keine: Die nötige Erfahrung, um ein Event solcher Größenordnung zu organisieren, haben die Mensamitarbeiter bereits bei der letzten WM sammeln können. Alle Spiele sollen übertragen werden.