Esperantotreffen in Freiburg: Wie klingt die Sprache eigentlich?

Felix Klingel

Esperanto – kennen viele vor allem von einem Lied von Freundeskreis. Dabei steckt dahinter die größte Plansprache der Welt. An diesem Wochenende findet in Freiburg ein Esperantotreffen statt. Wir zeigen Dir, wie sich die Sprache anhört.

Esperanto ist ein Plansprache – also eine künstlich erschaffene Sprache. Der Erfinder ist der Augenarzt Ludwik Zamenhof. Er veröffentlichte 1887 eine Broschüre mit den Grundlagen von Esperanto. Sein Ziel: Eine Sprache erschaffen, die sehr leicht zu erlernen ist und so zu internationalem Austausch jenseits von Sprachbarrieren führt.


Wie klingt Esperanto? Ein wenig nach Spanisch, könnte man meinen. Spanisch sprechende Menschen meinen dagegen eher italienisch. Ein Großteil der Wörter stammen tatsächlich aus den romanischen Sprachen (Spanisch, Italienisch, Französisch). Aber auch englische und deutsche Wörter sind zu finden.

Video: So klingt Esperanto



Zur internationalen Standardsprache ist Esperanto zwar nicht geworden. Aber immerhin: Ungefähr eine Millionen Menschen haben die Sprache gelernt, etwa hunderttausend sprechen sie regelmäßig. Einige davon treffen sich dieses Wochenende in Freiburg zum Deutschen Esperanto-Kongress.

Damit wollen die so genannten Esperantisten die Sprache am Leben halten und sich untereinander austauschen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Esperanto in verschiedenen Kursstufen zu lernen. Für Neueinsteiger in die Welt von Esperanto ist die Teilnahme kostenlos. Bereits nach 20 bis 30 Stunden soll es möglich sein, Esperanto zu nutzen.
Was: Esperantotreffen in Freiburg
Wann: Freitag, 2. Juni, bis Montag, 5. Juli
Wo: Katholische Akademie Freiburg (Wintererstraße 1)
Web: Anmeldung für die Anfänger-Kurse Esperanto

Außerdem findet für Nicht-Sprecher am Samstag um 16 Uhr eine Vorstellung der Sprache in der Katholischen Akademie statt. Diese Veranstaltung ist Öffentlich. Und am Freitagabend um 22 Uhr gibt der Reggae-Musiker Jonny M. ein Konzert, ebenso in der Akademie.