Castingshow

Eros Atomus Isler erreicht die Sing-Offs bei "The Voice of Germany"

Antonio Jung

Eros Atomus Isler darf weiter vom Gewinn der Castingshow "The Voice of Germany" träumen. Der zukünftige Freiburger konnte das Battle für sich entscheiden – auch ohne seine Gitarre.

Eros Atomus Islers Traum vom Gewinn der Castingshow "The Voice of Germany" geht weiter. Der zukünftige Freiburger setzte sich in der zweiten Runde, die vergangenen Sonntag ausgestrahlt wurde, im Battle gegen Teamkamerad Steffen Frommberger durch.


Mit 18 Jahren gehört Eros zu den jüngsten Teilnehmern von "The Voice of Germany". Er hat bereits in den Niederlanden, den USA, China und auf Curaçao gelebt. In der Show wurde er als Flensburger vorgestellt – Eros studiert dort Informatik. Weil seine Eltern in Freiburg leben, hat er sich dazu entschlossen, auch in den Breisgau zu ziehen. Ende des Jahres soll es laut Pressemitteilung soweit sein.

Ein ungleiches Paar

In der zweiten Runde der Castingshow – den Battles – treten immer zwei oder drei Teammitglieder gegeneinander an. Eros traf auf den doppelt so alten Steffen Frommberger (36). Ihre Coaches Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier suchten sich den Stimmungshit "Riptide" von Vance Joy aus. "Ich bin eher ein ruhigerer Typ. Die Herausforderung wird sein, den Song fröhlich herüber zu bringen", sagte Eros vor dem Auftritt in der Sendung.

Dabei war die erste Herausforderung eine ganz andere, wie sich bei der ersten Probe herausstellte: Steffen mit seiner "glasklaren Stimme" und Eros mit "seinem merkwürdigen, vernuschelten Englisch" bilden ein ungleiches Paar", so Smudo. Denn durch sein unsauberes Englisch würde Eros manchmal herausstechen, fügt Michi Beck hinzu.
Die Performance von Eros gibt es auf der Website von Voice of Germany zu sehen.

Fanclub für Eros

Obwohl Teamkollege Steffen die bessere Performance ablieferte und Eros ohne seine Gitarre sang, stach der 18-Jährige trotzdem heraus: Mit seiner rauen Stimme sorgte er auch im Battle wieder für Jubelschreie beim Publikum. Folglich entschieden sich seine zwei Coaches für ihn. Er habe sich für sie von seiner Gitarre getrennt und in eine andere Musikwelt gestürzt, sagte Michi Beck nach Eros Battle. "Das ist wirklich eine riesen Leistung und spricht von einem super vielseitig talentierten Künstler", fügt er hinzu.

Auch von Michael Patrick Kelly erhielt Eros ein Lob: Zwar habe er zunächst Angst gehabt, als Eros ohne Gitarre auf die Bühne gekommen sei. "Dich dann ohne Gitarre zu sehen, hat mich nur darin bestärkt, einen Fanclub von dir zu gründen, weil ich Fan von dir bin", so der irisch-amerikanische Sänger. Der 18-jährige Eros zeigte zunächst Mitleid mit Teamkollege Steffen, fügte dann aber glücklich hinzu, dass er niemals gedacht habe, so weit zu kommen. Eros Atomus Isler darf somit weiter vom Gewinn der Castingshow träumen. In den Sing Offs, die ab 2. Dezember ausgestrahlt werden, kann er sich nun für die Live-Shows qualifizieren. Der zukünftige Freiburger würde dann schon im Halbfinale der Castingshow stehen.
Das Battle von Luka Nozza, dem zweiten Freiburger in der Castingshow, wird am kommenden Donnerstag, 29. November, ab 20.15 Uhr auf Pro 7 gesendet.



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