Ergebnisse der Uniwahl: Kaum Beteiligung, kaum Überraschungen

Konstantin Görlich

Vier statt wie bisher zwei Wahlen, neue Gremien, unzählige Kandidaten – und doch kaum Überraschungen. So kann man die diesjährige Uniwahl zusammenfassen. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse:



Bei den diesjährigen Wahlen an der Uni Freiburg gab es in diesem Jahr zwar jede Menge Ergebnisse, jedoch kaum Überraschungen. Da neben den altbekannten Wahlen zum Senat und den Fakultätsräten erstmals auch die Organe der wiedereingeführten Verfassten Studierendenschaft zu wählen waren, dürften sich die Auszählungen in diesem Jahr besonders aufwendig gestaltet haben. Jetzt liegen die Ergebnisse der Uniwahl (pdf) und zur Wahl der Organe der Verfassten Studierendenschaft (pdf) vor.


Die vier studentischen Sitze im Senat der Universität verteilen sich auch in diesem Jahr wie bisher: Die Jusos konnten ihren einen Sitz verteidigen, die übrigen drei gehen an das Bündnis Verfasste Studierendenschaft (BVS), das aus dem Fachschaftenbündnis buf hervorgegangen war. Für die Jusos im Senat sitzt Charlotte Großmann (Bild rechts), die BVS-Sitze gehen an Julian Zimmer, Muriel Frenznick und Anne Schäfer.

Kaum Überraschungen brachten die Wahlen zum Studierendenrat (StuRa), wo die zehn für Initiativen und Hochschulgruppen vorgesehenen Plätze aufgrund des Wahlverfahrens unabhängig vom Wahlergebnis gleichmäßig auf die zehn kandidierenden Listen verteilt wurden.

Einige auf Platz zwei gestartete Kandidaten konnten ihre jeweiligen Spitzenkandidaten jedoch überholen, darunter abermals Stimmenkönigin Charlotte Großmann (Jusos), die den auf Platz eins gestarteten Nils Lange um knapp 100 Stimmen abhängen konnte. Beliebteste Liste bei der Wahl zum StuRa war "Campusgrün Freiburg" mit fast 31 Prozent, gefolgt von den Jusos mit knapp unter 18 Prozent.

Ebenfalls auf niedrigem Niveau weit auseinander liegen die Werte bei der Wahlbeteiligung. An der Senatswahl beteiligten sich nicht gerade berauschende 12,1 Prozent. Bei den Fakultätsrats- und Fachbereichsvertretungswahlen gab es so ziemlich alles zwischen einem und 31 Prozent. Traditioneller Beteiligungs-Spitzenreiter war auch in diesem Jahr die juristische Fakultät, denn nur hier treten mehrere Listen zur Fakultätsratswahl an. Im Duell mit dem akj konnte sich die Fachschaftsgruppe Ju§tu§ abermals drei der fünf Sitze sichern.

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