Eisbaden in der Dreisam? Drei Fragen an Peter Zahn

Laura Wolfert

Brrr, Winter, kalt! Trotzdem hüpfen am Freitag 30 Studierende um 11.11 Uhr als Zeichen für Weltfrieden und Naturschutz ins kalte Wasser. Zum vierten Mal findet das alljährliche Dreisam-Anbaden statt – mit Tomatensuppe und Sauna. Drei Fragen an Organisator Peter Zahn:



Wann und wie findet das Dreisam-Anbaden statt?

Peter Zahn: Am Freitag versammeln sich die Teilnehmer am Sportinstitut und laufen gemeinsam in Richtung Dreisam. Um 11.11 Uhr hüpfen wir schließich ins Wasser. Das Dreisam-Anbaden findet zum vierten Mal statt. Wir haben es direkt "alljährlich" genannt, weil wir wussten, dass es auch in Zukunft Tradition haben wird. Angeküngt haben sich bis jetzt circa 30, so vielen waren es auch in den letzten Jahren. Gegründet und organisiert haben es bisher die Sportstudenten. Es ist aber eine öffentliche Veranstaltung, jeder kann kommen und jeden einladen. Kommuniziert wird das ganze über Facebook.

Was hat das Dreisam-Baden mit Weltfrieden und Naturschutz zu tun?

Das Thema ist spontan enstanden. Wir wollten anfangs nicht extra eine Veranstaltung um für Weltfrieden und Naturschutz ein Zeichen zu setzen. Wir wollten einfach nur in die Dreisam, aber schießlich stehen wir für das Thema alle ein. Das verbindet uns. Wir lieben die Natur und erleben sie hautnah. So könnte man den Bogen spannen, das war aber nicht die Grundidee. Wir wollten einfach in die Dreisam steigen, weil wir Bock drauf hatten.

Was folgt danach?

Wir schauen, dass es uns danach wieder gut geht. Dazu gehört eine Tomatensuppe und gemütliches Beisammensein. Die Suppe gibt es beim Institut, in einer kleinen Küche mit viel Platz, wo alle sitzen können. Außerdem steht uns eine Sauna zur Verfügung, die man nutzen kann.
  • Treffpunkt: Freitag, 22. Januar 2016 um 11:11 Uhr vor der Cafete des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS). Mitbringen sollte man ein großes Handtuch. Man darf gerne auch in Verkleidung erscheinen.

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[Archivfoto: Ingo Schneider]