Einbruchserie

David Weigend

Seit dem 15. August sind in Freiburg 15 Einbrüche gemeldet worden. Am Freitagvormittag wurden im Stadtteil Mooswald zwei Mädchen beim Wohnungseinbruch ertappt und kurz darauf festgenommen. Das eine, vielleicht 13 jahre alt, hält sich mittlerweile in Frankfurt auf. Ihre etwa 17 Jahre alte Komplizin war nach der Festnahme in eine Haftanstalt eingeliefert worden. Die Serie reißt indes nicht ab.

So wurden gestern Nachmittag in Betzenhausen, in der Wiehre und in Zähringen jeweils ein Wohnungseinbruch gemeldet. In einem Fall wurden erneut zwei Frauen beobachtet, die aus dem Haus gingen. Zuvor hatten Bewohner der Alban-Stolz-Straße in Zähringen Geräusche wahrgenommen, die das Aufbrechen einer Tür erzeugte.


Inzwischen zeigt eine Analyse, dass die seit dem 15. August begangenen Einbrüche fast ausschließlich in oberen Stockwerken von älteren Mehrfamilienhäusern stattfinden. Die Einbrecher betreten die Gebäude meist durch unverschlossene Hauseingangstüren und verwenden als Werkzeug meist große Schraubendreher. Einbruchszeit: zwischen Vormittag und frühem Abend. Zur Beute zählt in fast allen Fällen Bargeld und Schmuck.

Spuren belegen, dass die Täter zunächst an den Wohnungstüren horchen, um festzustellen, ob jemand zu Hause ist.

Auch Ortschaften im Bereich der so genannten Rheinschiene werden in den letzten Tagen von Einbrechern heimgesucht. So wurden Einbrüche aus Herbolzheim, Ettenheim, Riegel und anderen Orten in der Rheinebene gemeldet. In allen Fällen finden sich Spuren von Hebelwerkzeugen, insbesondere Schraubendrehern.