Einbrecher machen Freiburg unsicher – Pärchen zum Ausspähen unterwegs?

fudder-Redaktion

In Freiburg sind Einbrecher unterwegs, und zwar am helllichten Tag. Auffällig: Vor den Einbrüchen sahen Nachbarn ein unbekanntes Pärchen. Die Polizei warnt und bittet um Hinweise.



In einige Freiburger Wohnungen ist in den letzten Tagen eingebrochen worden. Die Täter sind offenbar frech und vorsichtig zugleich: Sie steigen meist tagsüber ein, nutzen die Abwesenheit der Bewohner sowie schlecht gesicherte oder nicht abgeschlossene Türen, warnt die Polizei. Zuvor hätten die Einbrecher geklingelt und geklopft, um sicher zu gehen, dass niemand zu Hause ist.


Die Polizei verzeichnet inzwischen mehr als zehn Fälle im vergangenen Monat im Freiburger Stadtgebiet. Schwerpunkte gebe es in den Stadtteilen Unterwiehre, Oberau, Herdern, Brühl und im Sedanquartier, sagt Polizeisprecherin Laura Riske.

Die Ermittler haben bei ihren Befragungen nach Wohnungseinbrüchen festgestellt, dass in mehreren Fällen Nachbarn im Vorfeld einen unbekannten jungen Mann und seine Begleiterin im Haus gesehen hatten. "Da erhärtet sich der Verdacht, dass es sich um die Methode des Ausspähens handelt", sagt Riske.

Die Polizei bittet Bürgerinnen und Bürger darum, bei jeder verdächtigen Beobachtung den Notruf  110 anzurufen – "bitte zeitnah", so die Sprecherin. Das könne nicht nur helfen, die Täter zu fassen, sondern auch die Sicherheit erhöhen, weil die Aufmerksamkeit der Anwohner die Einbrecher möglicherweise von ihrem Vorhaben abbringen.