Ein Print-Magazin aus dem Internet: N#MMER für ADHSler und Autisten

Konstantin Görlich

Ein gedrucktes Magazin, das es ohne das Internet wahrscheinlich nicht geben würde: N#MMER - Das Magazin für AD(H)Sler und Autisten setzt (fast) ganz auf Crowdfunding, und auf eine ganz spezielle Zielgruppe:



Das gibt es wirklich noch nicht! Ein Magazin, wenn alles gut läuft sogar gedruckt auf echtem Papier, speziell für besondere Menschen: Autisten, AD(H)Sler – und natürlich für alle anderen, denn die sollen ja auch einen Einblick bekommen in den besonderen Ausblick, den manche Menschen auf die Realität haben. Einen schönen Überblick darüber gibt Gründerin Denise Linke (25) im Interview mit jetzt.de.


Das Startnext-Projekt mit einem Funding-Ziel von 20.000 Euro steht seit etwa zwei Wochen knapp über 8.500 Euro - und es läuft nur noch ein paar Tage. Macht aber nix: “Social Media Aufmerksamkeit kommt schubweise und ist in den seltensten Fällen konstant”, sagt Linke hoffnungsvoll, denn auch wenn das Startnext-Fundingziel nicht erreicht werden sollte (hier gilt: alles oder nichts): “N#MMER kommt definitiv”! So ist das Projekt beim Crowdfunding-Festival OneSpark dabei, außerdem gebe es Gespräche mit Sponsoren und zur Not werde es erstmal nur ein elektronisches Magazin.

Wie dem auch sei: Ein Aspekt ist bei N#MMER besonders bemerkenswert. Hier entsteht ein klassisches Print-Magazin neu, überhaupt erst möglich gemacht durch die Kraft des Internets, Menschen zusammenzubringen. In der alten Medienwelt hätte es vermutlich kaum jemand gewagt, ein neues, so sehr spezielles Magazin von Null an zu gründen. Online kann auch Print retten, aber anders.

N#MMER - Das Magazin für Autisten, AD(H)Sler und Astronauten

Quelle YouTube


Mehr dazu: