Ein Kampf auf Ski, Mann gegen Mann: Am Wochenende steigt der 13. King of the Forest am Feldberg

Marius Buhl

Weite Sprünge, Tempo 100 - und das alles auf Skiern, Mann gegen Mann: Einer der adrenalingeladensten Skicross-Wettkämpfe Deutschlands ist der "King of the Forest" am Feldberg. Wer teilnehmen will, muss sich heute noch anmelden - Zuschauer kommen Samstag und Sonntag auf ihre Kosten:



Skicross ist eine Killer-Sportart: Vier Fahrer katapultieren sich gleichzeitig auf eine Strecke, die gespickt ist mit Schanzen und Steilkurven. Dass der Schwarzwald eine solche Veranstaltung zu bieten hat, ist mehr als ungewöhnlich: die Präparierung und Absicherung der Strecke ist höchst aufwendig.


Doch Jahr um Jahr veranstaltet ein fleißiges Team am Feldberg den King of the Forest, in diesem Jahr zum 13. Mal. Das Besondere an diesem Wettkampf ist neben dem Fleiß der freiwilligen Helfer die krasse bauart der Strecke. Im sogenannten Fahler Loch windet sie sich den Schanzenauslauf der ehemaligen Skisprungschanze hinunter. An der steilsten Stelle wartet ein fulminanter Sprung auf die Läufer.

Das dreitägige Event beginnt am heutigen Freitag mit der Anmeldung im Restaurant Südhang, direkt beim Skilift Grafenmatt. Danach können die Fahrer die Strecke ein erstes Mal besichtigen. Am Samstag finden dann ein freies Training und die Qualifikationsläufe statt, die einzeln gefahren werden. Die Schnellsten qualifizieren sich für das Finale am Sonntag, in dem jeweils vier Fahrer gegeneinander antreten werden. Die vier Schnellsten aus jeder Klasse bestreiten anschließend den Superfinallauf - die Sieger dürfen sich Queen oder King nennen. 

Am Samstagabend treffen sich Rider und Fans zu einem Get-together am Seebuck.

Mehr dazu:

Was: King of the Forest, Ski- und Snowboardcrosswettkampf
Wann: Freitag, 4. März 2016, ab 10 Uhr: Anmeldung und Streckenbesichtigung
Samstag, 5. März 2016, ab 10 Uhr: Training und Qualifikationsläufe
Sonntag, 6. März 2016, ab 10 Uhr: Finale
Wo: Feldberg-Fahl, Strecke im Fahler Loch. GoogleMaps: Feldberg-Fahl. [Foto: Martin Conzelmann]