Ein Halbmond zum Frühstück

Lorenz Bockisch

Schon gewusst, woher die Croissants stammen? Erfunden wurden sie Ende des 17. Jahrhunderts in Wien nach der türkischen Belagerung. Die früh aufstehenden Bäcker sollen damals im Morgengrauen als erste bemerkt haben, dass sich die Belagerer in die Stadt schlichen und schlugen Alarm, was wesentlich dazu beigetragen haben soll, dass Wien uneingenommen blieb. Zur Erinnerung daran wurde ein Blätterteiggebäck in Form des türkischen Halbmondes hergestellt und schnell populär. Erst Marie Antoinette brachte die Kipferl ca. 80 Jahre später nach Frankreich, wofür sich die Franzosen aber nicht sehr dankbar zeigten...