Eishockey

EHC Freiburg und Trainer Leos Sulak haben sich getrennt

Benjamin Resetz

Die Trennung erfolge in höchstem gegenseitigen Respekt und Einvernehmen, heißt es in einer Mitteilung des Freiburger Eishockeyclubs vom Mittwoch – wenige Stunden vor dem Heimspiel.

Der EHC Freiburg, Tabellenzwölfter in der zweithöchsten deutschen Eishockeyspielklasse DEL 2, regiert auf die anhaltende sportliche Krise und trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Leos Sulak – in gegenseitigem Einverständnis, wie Verein und Trainer betonen. Nach gutem Saisonbeginn konnte der EHC lediglich zwei der zurückliegenden 13 Partien gewinnen – fünfmal unterlag das Rudel ohne eigenen Torerfolg.




Sulak hatte das Amt 2013 vom verstorbenen Thomas Dolak übernommen und seither die sportlichen Geschicke der Wölfe geleitet. Der 62-Jährige war damit der dienstälteste Übungsleiter in der DEL 2.

Mark Mancari fehlt weiter

Für den Coach übernehmen – zunächst für die drei verbleibenden Partien in dieser Woche, Co-Trainer Jan Melichar und Ex-EHC-Profi Rawil Khaidarow an der Seitenlinie. Bereits beim heutigen Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers (18.30 Uhr) wird das Duo hinter der Bande stehen.

Aus familiären Gründen wird auch Rückkehrer Mark Mancari beim Heimspiel gegen Bietigheim nicht dabei sein. Seine Abwesenheit steht in keinem Zusammenhang mit der Trennung von Sulak.

Neuer Impuls nötig

Unter Sulak war dem EHC 2015 der Aufstieg in die DEL 2 gelungen. Zweimal schaffte man in den Playdowns den Klassenerhalt, in der Saison 2016/17 zog man gar ins Playoff-Viertelfinale ein. Der Verein sowie der Ex-Trainer stellen klar, dass die Trennung einvernehmlich und in großem Respekt stattfindet. Es sei ein neuer Impuls für die Mannschaft notwendig – dies habe der Ex-Trainer selbst betont.
Spielplan

Die Freiburger Wölfe spielen nun zwei Mal hintereinander vor heimischem Publikum in der Franz-Siegel-Halle. Am heutigen Mittwoch geht es ab 18.30 Uhr gegen die Bietigheim Steelers. Am Freitag, 28. Dezember, dann ab 19.30 Uhr gegen die Löwen aus Frankfurt. Für beide Partien können Tickets auch online gekauft werden.

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