Edo's Hummus Kitchen ist umgezogen - in die Dietlerpassage

Kathrin Müller-Lancé

Edo's Hummus Kitchen ist umgezogen. Freiburgs Kichererbsen-Fans müssen sich aber nicht arg umgewöhnen: Das israelische Restaurant ist nur wenige Meter weitergezogen, in die Dietlerpassage. Dort gibt es: Allerlei Gutes aus Kichererbsen, 70er-Jahre-Möbel und ein bisschen Nahost in Freiburg.



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Sehr hell, sehr klar, sehr viel Speisekarte - der erste Eindruck der neuen Hummus-Location ist gut. Die Tafel mit den Gerichten füllt eine ganze Wand neben der Theke und zeigt: "Inhaltlich" hat sich in Edo's Hummus Kitchen nicht viel verändert. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht nach wie vor die Kichererbsenpaste aus Nahost. Außerdem gibt es: verschiedene Toppings, Falafel, Salate und neuerdings ein Menü. Für 6,90 Euro bekommen die Gäste einen Teller Hummus mit Pitabrot, kleiner Beilage nach Wahl und hausgemachter Limo.



Warum dann der Umzug? "Dass wir zum Umbau der Atriumpassage irgendwann rausmüssen, war uns von vorneherein klar", sagt Inhaber Edo Medicks. Das leere Ladengeschäft in der Dietlerpassage habe sich dann angeboten. "Der Besitzer der Dietlerpassage wollte, dass die Hummusküche einzieht", so Medicks. Die Einrichtung ist teilweise mit umgezogen, teilweise frisch aufgebaut.

Fotografiert werden möchte Edo Medicks unbedingt vor der neuen Bar. Die drei roten Lämpchen darüber haben es ihm angetan: "Auf die bin ich sehr stolz. Das sind Originalstücke aus den 70ern, auf die wir im Gebrauchtmöbelhaus stoßen sind. Im Keller der Passage haben wir sogar alte Glühbirnen gefunden, die passen".



Im hinteren Bereich des Ladens steht die Küche. Hier werkelt Sahar Sudri. Der 40-jährige Israeli ist seit zwei Jahren in Freiburg - und in Edo's Hummus Kitchen. Spezielle Zutaten importiert er aus Israel und dem Libanon. Auch die neue Friteuse kommt aus Nahost. Sudri kocht ausschließlich frisch, ohne Fertigmischungen. "Bei uns gibt’s kein Maggi", sagt Edo Medicks und lacht. Sein Konzept: Frisch, schnell und gesund - zu Preisen wie bei Mc Donald's. Und das geht auf.

Am Tag unseres Besuches serviert Edo neben dem klassischen Hummus und Falafeln auch Masabacha, eine weitere Kichererbsenspezialität: Eine Art Eintopf aus den Hummus-Zutaten Kichererbse, Sesampaste, Olivenöl - nur nicht püriert. Dazu gibt es weiches Fladenbrot, knusprige Falafel und einen wirklich leckeren Grünkernsalat. Nicht nur uns schmeckt es. Zur frühen Mittagszeit tummeln sich bereits einige hungrige Gäste vor der Theke.



Bleibt nur noch eine Frage: Hummus Corner, Edo's Hummus Kitchen, Edos Hummus-Küche - es kursieren viele Namen. Wie heißt der Laden denn nun wirklich? "Hummus Corner hießen wir früher, als ich noch auf dem Fahrrad verkauft habe", sagt Edo Medicks. "Jetzt sind wir Edo's Hummus Kitchen - oder eben auf Deutsch: Edos Hummusküche. Aber das ist eigentlich egal. Hauptsache Hummus!"

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