Ebneter Kultursommer: Die Immoralisten spielen "Elektra"

Kristina Bieda

Das Stadttheater befindet sich noch in der Sommerpause, aber das Ensemble "Die Immoralisten" gönnt sich keine freie Minute und tritt an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden mit der Wiederaufnahme von Hugo von Hofmannsthals "Elektra" auf. Auftakt ist am kommenden Donnerstag beim Ebneter Kultursommer.

Die Geschichte von Elektra handelt von Mord, Hass und Rache.

Elektras Vater Agamemnon wird nach seiner Rückkehr aus Troja heimtückisch von seiner Frau Klytämnestra und deren Geliebten ermordet. Elektra schwört Rache, doch die Zeit vergeht – bis Elektras jüngerer Bruder Orest wieder auftaucht, der all die Jahre zum Rächer seines Vaters erzogen wurde und zusammen mit Elektra endlich Vergeltung üben kann. Ein physischer Kampf zwischen den Protagonisten entwickelt sich, der seine Zuspitzung in einer blutigen Orgie der Gewalt findet.


Schon 2003 führten Die Immoralisten Hugo von Hofmannsthals antike Tragödie "Elektra" auf. Manuel Kreitmeier, der das Stück schon damals inszenierte, hat viel daran gefeilt, und so versucht das Ensemble nun mit einer neuen Bestzung an den damaligen Erfolg anzuknüpfen.

Mehr dazu:

Was: "Elektra" Hugo von Hofmannsthal, Regie: Manuel Kreitmeier
Wann: 4., 5. und 6. sowie 11., 12. und 13. September 2008, jeweils 20:30 Uhr
Wo: Kultursommer Ebnet, Reithalle