Dutt: "Kein Begleitschutz für Offenbach"

David Weigend

Der SC Freiburg startet am kommenden Montag eine Trikotversteigerung im Internet zugunsten der Freiburger Straßenschule e.V. Einen Tag vorher muss der SC bei Kickers Offenbach antreten. Dutt sagt: "Ein Sieg würde das Gesamtpaket der letzten drei Spiele gut aussehen lassen."

Vom dritten Dezember (20 Uhr) bis zum 12. Dezember (20 Uhr) läuft die besagte Benefizaktion. Zur Versteigerung kommt ein kompletter von der Mannschaft des SC Freiburg signierter Satz DFB-Pokaltrikots der Saison 2007/2008, außerdem Trikots ehemaliger SC-Spieler von ihren aktuellen Vereinen.


Unter anderem haben Sebastian Kehl (Borussia Dortmund), Levan Kobiashvili (Schalke 04), Richard Golz (Hannover 96), und Alexander Iashvili (Karlsruher SC) von sämtlichen Spielern der jeweiligen Mannschaften signierte Trikots zur Verfügung gestellt.

Der Versteigerung findet statt im Ebayshop des SC Freiburg. Der Erlös geht an die Freiburger Straßenschule e.V., die seit Anfang des Jahres eine Kooperation mit dem SOS-Kinderdorf e.V. bildet. Die Schule begleitet seit 1997 Jugendliche und Erwachsene, die auf der Straße leben.

Robin Dutt vermeldete bei der Pressekonferenz heute Mittag seine neuerliche Qual der Wahl: "Bis auf die Langzeitverletzten stehen uns alle Spieler zur Verfügung." Wie stets lobte Dutt die Qualität der gegnerischen Spieler, insbesondere die Offenbacher Stürmer Toppmöller und Türker. Die Kickers haben seit dem 6. November einen neuen Trainer, Jörn Andersen. Dutt sagt: "Wir können wegen dieses Trainerwechsels die Strategie des Gegners nicht einschätzen."

Jedoch will er die taktische und personelle Ausrichtung seines Teams am Sonntag um 14 Uhr im Vergleich zum 60-Spiel nicht ändern: "Die Ibertsberger-Aogo-Frage wird jede Woche wieder auftauchen. Nach dem 60-Spiel kamen viele zu mir und sagten, der Aogo ist doch kein Außenverteidiger. Am nächsten Tag stand er auf dieser Position im Kicker in der Elf des Tages."

Es ist mit einem zweikampfbetonten Spiel zu rechnen. Darauf lässt zumindest eine Ansage von Jörn Andersen schließen. Dutt trocken: "Ich erwarte Balleroberung. Wir werden dem Gegner keinen Begleitschutz bieten."

Für das nächste Heimspiel gegen Gladbach (Montag, 10. Dezember, 20.15 Uhr) gibt es nur noch 3000 Karten. Pressesprecher Martin Braun rechnet mit einem ausverkauften Stadion.