Dritter Tunnelunfall in drei Wochen

Markus Hofmann

Zum dritten Mal binnen drei Wochen ist es im Freiburger Schützenalleetunnel zu einem Unfall gekommen. Die Nordröhre musste gesperrt werden.

Trotz zweier zusätzlich angebrachter gelber Warnblinkleuchten, die stadteinwärts auf die Tunnelausgangkurve des Schützenalleetunnels hinweisen, ereignete sich am Samstagabend gegen 18.45 Uhr erneut ein Verkehrsunfall, der eine sofortige Sperrung der Nordröhre erforderlich machte.


Eine 49 Jahre alte Autofahrerin hatte aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren weißen Renault verloren, prallte gegen die Tunnelwand und blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Die Frau blieb unverletzt, an ihrem Fahrzeug und der Tunnelwand entstand ein Schaden in Höhe von rund 3000 Euro.

Vor der Einfahrt des Kappler Tunnels, die durch Rotlicht und heruntergelassene Schranken gesperrt war, ertappte die Polizei auch diesmal Verkehrsteilnehmer, die auf der B31 (also einer einer autobahnähnlichen Kraftfahrstraße) rückwärts fuhren, wendeten und sogar gegen die Fahrtrichtung die Ausfahrt Freiburg-Kappel benutzten. Diese Fahrzeugführer müssen mit einem längeren Fahrverbot und einem empfindlichen Bußgeld rechnen!

Chronik Tunnelunfälle:

  • 15. April: 49 Jahre alte Fahrerin verliert Kontrolle über Fahrzeug und prallt gegen Tunnelwand