Doping-Skandal: Zwei weitere Freiburger Uni-Mediziner belastet

David Weigend

Zwei weitere Mediziner sollen in die Doping-Praktiken an der Universitätsklinik Freiburg verwickelt gewesen sein. Dies meldet die Online-Ausgabe der Badischen Zeitung. Nach Angaben der Doping-Untersuchungskommission des Klinikums Freiburg sollen die beiden ehemaligen T-Mobile-Teamärzte Andreas Blum und Stefan Vogt Zahlungen im Zusammenhang mit unerlaubten Doping- Praktiken erhalten haben.

Die Kommission teilte heute mit, dass gegen beide nicht mehr an der Uni-Klinik beschäftigten Ärzte bereits Klagen erhoben wurden. Im Mai 2007 hatten die früheren T-Mobile-Teamärzte Andreas Schmid und Lothar Heinrich gestanden, das Doping einzelner Profis unterstützt zu haben.


Neben den vier genannten Freiburger Uni-Medizinern gebe es für die Verwicklung weiterer Ärzte keine Erkenntnisse. Gegen Blum und Vogt erhob die Uni-Klinik Klage auf „Erstattung von unrechtmäßigen Einnahmen“.

Die Kommission geht davon aus, dass außer dem geständigen Patrik Sinkewitz noch weitere ehemalige Profis des früheren Telekom- und T- Mobile-Teams im Jahr 2006 zum Eigenblut-Doping nach Freiburg fuhren.

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