Dogpark Freiburg: Neue Großraumdisco im Ex-Funpark

David Weigend

David Kunz und Damian Domin, die Betreiber des Universal DOG in Lahr, werden am 9. April 2010 in Freiburg einen neuen Großclub eröffnen: Der D.O.G.Park kommt in die Räumlichkeiten des ehemaligen Funparks im Industriegebiet Nord. "Wir wollen den Spagat schaffen zwischen Mainstream und Subkultur", so Domin.



"Die Zeit ist reif, nach zehn Jahren Lahrer Dog in Freiburg was zu starten", sagt Damian Domin. Für ihn sei der neue Club eine "ganz große Sache". Die Vorbereitungen laufen seit Monaten, nun sei es spruchreif: "We rock the Schuppe!" Das D.O.G. in Lahr werde es wie gehabt weiterhin geben.


Das Konzept aus dem Lahrer D.O.G., Großraumdisco mit Konzerten zu kombinieren, will er auch in Freiburg zum Tragen bringen. "Wir haben zwar, in Anlehnung an die Location, den Park im Namen. Einen neuen Funpark wollen wir aber nicht eröffnen", so Domin. "Wir können auch nicht das Lahrer DOG 1:1 für Freiburg kopieren. Es wird hier keine Big Bangs geben und auch keine Dark Dance Treffen." Was die ersten, geplanten Konzerte anbelangt, hat man es bei den Namen mit alten D.O.G.-Bekannten zu tun: Frauenarzt, Sammy Deluxe, Lil Jon.

Ziel von Kunz und Domin sei es, den Spagat zu schaffen zwischen Mainstream und Subkultur. Ein Spagat, der von Mittwoch bis Freitag auf vier Dancefloors stattfinden wird, grobe Unterteilung: Elektro/House und Black/HipHop. "Wir werden aber auch einen Schwerpunkt auf Reggae legen", sagt Domin und nennt im gleichen Atemzug das Kölner Soundsystem PowPow Movement. Außerdem sollen verstärkt sogenannte Visuals eine Rolle spielen, wie man sie vom Lucky Friday 2.0 in Lahr kennt.

Die Betreiber des Xerox, die momentan für die Disco im Freiburger Norden verantwortlich zeichnen, werden weiterhin die Samstag-Partys im DOG-Park ausrichten.

Für Sicherheit und Einlass soll eine Frau sorgen. "Sie wird unser erster Mann sein", so Domin. Man kann ihm nur wünschen, dass er mehr Erfolg haben wird als die vergangenen fünf Betreiber, die sich seit 2006 an der Robert-Bunsen-Straße die Klinke in die Hand gaben.

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