Dilettantische Gangster scheitern im Freiburger Westen

fudder-Redaktion

Zwei etwa 20-jährige Burschen haben sich gestern Nachmittag erfolglos als Räuber versucht. Mit selbst gebastelten Papiermasken, einer Pistole und "Karl Kani"-Kaputzenpulli wollten sie von einem Wohnungsinhaber und einer Apothekerin Geld erbeuten.

Beide Versuche schlugen fehl. Es wurde niemand verletzt, Beute gab es nicht. Zunächst, etwa gegen 11.45 Uhr, war das Duo in einer Wohnung an der Straße Obere Lachen im Freiburger Stadtteil Mooswald aufgetaucht. Die Haustür stand offen. Die Burschen verlangten von den Wohnungsinhabern Geld. Die Wohnungsinhaber wiesen die beiden ab, woraufhin sie auch verschwanden. Die Polizei wurde erst später davon informiert.


Vermutlich das gleiche Paar trat kurze Zeit später, etwa gegen 12 Uhr, in einer Apotheke in Lehen auf. Dort bedrohten sie eine Mitarbeiterin mit einer Pistole und den Worten "Geld her!" Die Frau schrie um Hilfe. Ein Mann, der im Nebenraum arbeitete, kam sofort hinzu. Die beiden Räuber rannten weg, ohne Beute.

Der Waffenträger der beiden Angreifer ist etwa 175 cm groß und schlank. Er trug einen schwarzen Kapuzenpulli mit dem auffälligen Rückenaufdruck "Karl Kani". Sein etwa gleich großer Begleiter, ebenfalls schlank, trug einen weißen Pulli. Beide hatten vermutlich selbst gebastelte Papiermasken mit Augenschlitzen vor dem Gesicht. Eine Maske war weiß, die andere vermutlich schwarz. Die Kripo Freiburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise auf das Duo (Telefon 0761/882-4884 oder an das sogenannte anonyme Telefon 0761/41262 oder per e-mail an kripo.freiburg@polizei.bwl.de).

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