Dieser Wochenend-Kurzfilm funktioniert komplett ohne Schnitt

Gina Kutkat

Man nehme eine Drohne, einen talentierten Regisseur und eine Prise Perfektionismus: Fertig ist der geniale Kurzfilm "At the end of the Cul-de-Sac".

In neun Minuten wird die Geschichte dieses Kurzfilms erzählt: Ein Mann bricht am Ende einer Straße zusammen. Bei der Straße handelt es sich um eine Sackgasse – ein englischer Alternativbegriff ist "Cul-de-Sac". Die Nachbarn versammeln sich und überlegen gemeinsam, wie sie nun mit diesem unstabilen Menschen umgehen sollen.


Das besondere an dem Film "At The End Of The Cul-de-Sac": Regisseur Paul Trillo drehte den Neunminüter komplett ohne Schnitt. Er verwendete dafür eine Drohne, auf die er eine Kamera montierte. Das bedeutete für das Filmteam: Alles musste bis aufs kleinste Details getimt und perfekt abgestimmt sein.

Wie genial dieser Handgriff ist, erfährt der Zuschauer am Ende. Dann nämlich fühlt man sich, als sei man selbst Teil der Gaffer-Nachbarn.

"At The End Of The Cul-de-Sac" short film by Paul Trillo