Dieser Mann schlottert für Alaska

Ella Pagel

fudder-Leser kennen diesen Wannenhocker: Der Freiburger Fensterbauer Andre Mergener (35) hat an dieser Stelle schon über seinen Strongman Run berichtet. Jetzt will er noch weiter und höher hinaus: Nach Alaska, zum Krabbenfischen. Während er sich akklimatisiert, halten wir ihm das Mikro hin.



Andre, wie bist dazu kommen, dich fürs Krabbenfischen zu bewerben?

Die Lutschbonbonhersteller von Fisherman´s Friend haben auf ihrer Website einen Aufruf gemacht. Da hab' ich mich gleich beworben.

Die Lutschbonbonhersteller sprechen vom "gefährlichsten Job Alaskas." Warum willst du dir das antun?

Mich interessiert die raue See und ich will was Neues ausprobieren. Mal schauen, ob das wirklich so hart ist, wie die alle berichten. Wollen wir doch mal sehen, ob das ein Landei genau so schafft wie ein Seebär.

Warst du schon mal in Alaska?

Nein. Aber an der Nordsee. Die kenn' ich sehr gut!

Du hast momentan schon über 4400 Stimmen und stehst an vierter Stelle. Wie schätzt du deine Gewinnchance ein?

Mit Freiburg hintendran gewinn' ich das auf alle Fälle.

Machst du Werbung in eigener Sache?

Ja, ich habe Flyer gedruckt und in Freiburg verteilt. Außerdem habe ich mir eine Website eingerichtet, auf der man für mich abstimmen kann. Ich bedanke mich bei jedem, der mir seine Stimme gibt!



Der Gewinner darf einen Freund in die Beringsee mitnehmen. Wer würde das bei dir sein?

Mein Arbeitskollege Thomas Gerteisen.

Das Krabbenfischen vor Dutch Harbor gilt als gefährlich. Hätten deine Freunde Angst um dich?

Ja, die haben da schon Befürchtungen, dass was passieren könnte. Aber ich glaube kaum, dass wir rausfahren werden bei richtig hoher See. Ich kann das schlecht einschätzen. Aber wenn da so eine zehn Meter hohe Welle kommt und du wirst mitgerissen, nun ja. Aber da wird es wohl entsprechende Sicherheitsvorkehrungen geben. Seepferdchen habe ich jedenfalls.



Was würdest du mit dem Gewinn machen - 5000 Euro?

Einen Teil würde ich sicher spenden. Ansonsten würde ich vielleicht noch eine Party für Freiburg schmeißen. Die Kohle dürfte dann schnell weg sein.

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