Diese neue Freiburger Theatergruppe spielt ein Stück über Flüchtlinge - im Café POW

fudder-Redaktion

Donnerstagabend vormerken: Im Café POW spielt die brandneue Theatergruppe "TheaterPOWse" das Stück "Ein Blick von der Brücke" von Arthur Miller. Wer dahinter steckt - und was Flüchtlinge damit zu tun haben:



New York in den 50ern. Im Arbeiterviertel "Red Hook" stranden die sizilianischen Wirtschaftsflüchtlinge Rudolpho und Marco. Auf der Suche nach Geld für die wartenden Familien reihen sie sich ein in die Vielzahl der Hafenarbeiter der Massenmetropole und geraten rasch in einen Strudel zwischen Überlebenskampf und Freiheitslust.


So beginnt Arthur Millers "Ein Blick von der Brücke" - mit der Geschichte zweier Flüchtlinge auf der Suche nach Hoffnung in einem fremden Land. Dass dieses Stück jetzt auf die Bühne müsse, entschieden Lena Schuler und ihre Theaterkollegen von der neu gegründeten Theatergruppe "TheaterPOWse", als sie über die momentane Situation vieler Syrer in Deutschland nachdachten.

"Wir wollen dazu einladen, sich emotional und künstlerisch mit dem Thema Flucht aus der Perspektive der Flüchtenden auseinander zu setzen", sagt Schuler. Die Theatercombo, die eng mit dem Café POW verbandelt ist, besteht aus 15 Laien, viele davon Studierende der Uni Freiburg. Regie führt die Freiburger Schauspielerin Anke Stocker, Erstaufführung ist am 14. April - natürlich im Café Pow.

Unterstützt wird die Theatercombo vom Grünhof - und will auch nach "Ein Blick von der Brücke" weitere Stücke liefern: Für den Herbst ist schon das nächste geplant.

Mehr dazu:

Was: Arthur Miller, Ein Blick von der Brücke
Wann: Aufführungen: 14./15./16. und 22./23. April 2016, jeweils 20 Uhr
Tickets:  Kartenvorverkauf im Café POW: 6€, ermäßigt 4€.
Wo: Grünhof, Belfortstraße 52, 79098 Freiburg
FB Event: Ein Blick von der Brücke [Foto: Promo]