Diese Freiburger Ausstellung stellt Dir 19 iranische Frauen vor, die gegen Unterdrückung kämpfen

Euch

Frauen im Iran, das ist noch immer eine Geschichte voller Leid, Unterdrückung - aber auch Kampf. Die Menschenrechtsgruppe Amnesty Freiburg stellt ab Donnerstag in einer Ausstellung 19 iranische Frauen vor, die gegen das System der Unterdrückung kämpfen. Warum ihr das sehen solltet:



Sie sind Journalistinnen, Anwältinnen, Wissenschaftlerinnen, Bloggerinnen. Sie zählen zu den mutigsten Menschenrechtlern weltweit. Sie werden wegen ihres Einsatzes bedroht, misshandelt, inhaftiert, ins Exil getrieben. Aber Irans Frauen kämpfen weiter.


Die Amnesty-Stadtgruppe Freiburg stellt die Geschichten von 19 Menschenrechtsaktivistinnen in der internationalen Wanderausstellung "Irans Herz schlägt" vor und eröffnet einen Blick auf den Weg, den diese Menschen bereit sind zu gehen. Am 17.03.2016 um 19 Uhr wird die Ausstellung mit einer Einführung durch Amnesty International (u.a. mit einem Kurzfilm über den Iran) eröffnet.

Zu sehen ist die Ausstellung vom 17.03.2016 bis 04.04.2016 in der Landeszentrale für politische Bildung, (Bertoldstr. 55 in Freiburg, Foyer 1. OG), montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr.

Warum muss Freiburg diese Ausstellung sehen?

Freiburg ist die einzige deutsche Stadt, die mit Isfahan seit über zehn Jahren eine Städtepartnerschaft pflegt und daher eine besondere Beziehung zum Iran hat. Die öffentliche Aufmerksamkeit stärkt die iranischen Menschenrechtsverteidigerinnen in ihrer Arbeit.

Mein Name ist Susanne Knickmeier (41). Ich arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Freiburg und bin seit 15 Jahren bei Amnesty International aktiv. Seit 2015 gibt es in Freiburg wieder eine Stadtgruppe von Amnesty International, dies ist unsere erste richtig große Aktion.


Susanne Knickmeier

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[Foto: Thomas Kunz]