Kaltgetränke

Diese Cold-Coffee-Variationen findest Du in Freiburg

Mehr als kalter Kaffee: Freiburgs Cafés und Baristas sind ganz schön kreativ bei der Zubereitung kalter Kaffeespezialitäten. Neben Eiscafé gibt es Ausgefallenes wie Espresso-Tonic oder Kokos-Frappé. fudder hat 15 leckere Cold-Coffee-Variationen probiert.

Caffè Freddo Latte im Barista Davide

Im Bermudadreieck an der Universität liegt das Café Barista Davide. An heißen Tagen ist der Caffè Freddo Latte der Bestseller, wie Adriano Conforto, der Bruder des Inhabers, erzählt. Zu einem Espresso werden Milch und Eiswürfel hinzugegeben, dann wird alles geshakert und eiskalt serviert. Der Caffè Freddo Latte kostet 3,30 Euro.



"Shakernato" im Café Wilhelm Moltke

Gemütlich kann man im Wilhelm Moltke im Sommer für 3,20 Euro einen kalten "Shakernato" schlürfen. In den Cocktailshaker kommen Eiswürfel, ein Espresso aus den berühmten Passalacqua-Bohnen, Milch und etwas Zucker. Dann schwingt Mitarbeiter Marvin Siebert den Shaker wie ein Barkeeper. Ist der Shaker von außen kalt, wird der Drink in einem Glas serviert.



Latte di Mandorla im Café Michelangelo

Der Café Latte di Mandorla steht im Café Michelangelo nicht auf der Karte und ist dadurch ein Geheimtipp. "Die Italiener kennen und bestellen ihn einfach", erzählt der Angestellte Salvatore Rubichi. Das Besondere: Mandelmilch kommt in den mit Eiswürfeln gefüllten Shaker. Danach wird ein Espresso mit einem Löffel Zucker hinzugegeben. Genießen kann man die italienische Kaffeekreation für 2,50 Euro.



Eisgekühlter Café Latte im Café Hermann

Der kalte Café Latte wird im Café Hermann am Hauptbahnhof in den Sommermonaten oft bestellt, wie Mitarbeiter Marian Mircea erzählt. Milch und Eiswürfel werden in einem Shaker durchmischt und in ein Glas gegeben. Dann wird die eiskalte Milch langsam mit einer Tasse heißem Espresso übergossen. Wahlweise kann man anstatt Kuhmilch auch Sojamilch wählen. "Dieses Angebot nehmen vor allem Veganer wahr und Leute, die lactoseintolerant sind", sagt Mircea.



Cold Brew Coffee im Fili

Das Fili Café in der Nähe des Neuen Rathauses bietet eine ganze Reihe an kalten Kaffeegetränken an. Beim Cold Brew Coffee wird der Kaffee zwölf Stunden lang in einem kleinen Aluminiumbehälter kalt aufgebrüht und danach in ein Kühlgerät gegeben. Aus diesem kann er bei Bedarf "gezapft" werden. Wahlweise kann man den durch das kalte und schonende Aufbrühen ohnehin schon milden Kaffee mit Kuh-, Soja-, Mandel- oder Kokosmilch weiter verdünnen.



Nitro Cold Brew im Elephant Beans

"Unser Nitro Cold Brew ist sehr mild, weich im Mund mit den Aromen von Kakao und Beeren", so bildlich-lecker beschreibt Jörg Volkmann die Sommer-Kaffeevariation von Elephant Beans in der Wiehre. Für 3,90 Euro gibt es 100 Milliliter des Kaltgetränks, das auf der Bohne "Äthiopien Taramesa" basiert. Das Besondere an dem Nitro Cold Brew ist, dass kalt-extrahierter Kaffee mit Stickstoff aufgeschäumt wird. Nitro steht für Nitrogen, das englische Wort für Stickstoff. Wem das zu abgefahren ist, bekommt im charmanten Café in der Baslerstraße auch einen "normalen" Cold Brew für 2,90 Euro.



Espresso-Tonic und White Port Tonic im Vikrego

Der letzte heiße Sommer hat den Inhaber des Café Vikrego, Krenar Goduni, kreativ werden lassen. Erst versuchte er es mit Eis, dann mit kalten Kaffee-Variationen. "Der Espresso-Tonic ist der Renner, ich empfehle meinen Gästen aber auch gerne den White Port Tonic": Weißer Portwein, Tonic Water und Cold Brew-Kaffee werden auf Eis genossen, der perfekte Drink für den Feierabend (7,90 Euro). Beim Espresso Tonic kommt es laut Goduni auf die richtige Mischung an, nicht jede Röstung passt zum bitter-süßen Geschmack des Tonic Waters.

Barista Goduni verwendet seinen eigenen Blend aus der Rösterei Wildkaffee in Garmisch-Patenkirchen: Der Espresso wird über Eiswürfel und Tonic Water gegeben, dann wird alles mit der Schale einer Zitrone verfeinert. Vor dem Trinken kurz umrühren, dann entsteht ein sanfter Schaum auf der Oberfläche. (5,90 Euro).



Cold Brew Tonic im Café Marcel

Der Kaffee für den Cold Brew Tonic wird im Günter Coffee Roasters in Günterstal eigens geröstet, erzählt die Inhaberin des Café Marcel, Aurore Ceretta. Es ist ein sehr hell gerösteter Kaffee, der daher nicht so bitter sondern eher fruchtig ist. Der Kaffee wird 24 Stunden in kaltem Wasser eingelegt und nicht heiß aufgebrüht. Das kalte Kaffee-Getränk wird mit Tonic Water, Eiswürfel und Zitronenzesten gemischt.



Eiscafé im Lebemann

Im Lebemann in der Habsburgerstraße gibt es den klassischen Eiscafé. Dazu mischt Inhaber Ulrich Gretzmeier oder einer seiner Mitarbeiter Kaffee mit Wasser und Eiswürfeln. Das wird in den Mixer gegeben, bis es schön schäumt. Dann kommen zwei Kugeln Vanilleeis dazu, eine Portion Sahne und für das Auge Kaffeebohnen und Kaffeepulver.



Eiscafé von der Kaffeekiste

Der Eiscafé, den es bei der Kaffeekiste in der Dreikönigstraße am Alten Wiehrebahnhof gibt, wird mit der Siebträgermaschine Faema E61 hergestellt. Das erzählt uns Kaffeekiste-Inhaber Peter Flügler. Vier große Eiswürfel, Milch, ein frischer Espresso und Karamellsirup vermischt er dafür und gibt alles in den Mixer. Wer will, bekommt Kakaopulver oben drauf. Den Eiscafé gibt es wahlweise auch mit pflanzlicher Milch.



Espresso Smoothie im Café Liebes Bisschen

Alle drei Monate erneuert Katrin Geisthövel, Inhaberin des Café Liebes Bisschen in der Komturstraße, ihr "Veschperkärtle". Neben Chai Smoothie und Pfirsich-Earl Grey Limonade gibt es diesen Sommer auch ganz besonderen kalten Kaffee im Café Liebes Bisschen: der Espresso Smoothie, den man wahlweise mit Vanille-, Karamel- oder Haselnussgeschmack für 4,20 Euro bekommt. Geisthövels Gäste wählen erst zwischen zwei verschiedenen Espresso-Sorten: den Standardbohnen aus Brasilien und den wild gewachsenen, Fairtrade-zertifizierten Bohnen aus Äthiopien. Sie werden frisch gemahlen und als Shot mit Milch, Vanille-Sirup und Eiswürfeln in einem Shaker gemischt. Ein bisschen Sahne und Schokopulver on top, fertig ist der Espresso Smoothie. Serviert wird dieser mit Edelstahl-Strohhalm, Wäffelchen, Beeren und selbstgemachtem Schoko-Nuss-Kuchen.



Iced Mint Macchiato beim Lastenradbarista

Was entsteht, wenn man kühle Minze, aromatischen Kaffee und Eiswürfel vermischt? Richtig, ein Iced Mint Macchiato. Lastenradbarista Jens Platen hat den Iced Mint Macchiato diesen Sommer zum ersten Mal im Angebot. Er erklärt, wie’s geht: Man nehme eine Handvoll Eiswürfel und übergießt diese mit kalter Bio-Vollmilch. Dann mischt man (bloß nicht zu wenig!) Mint-Sirup und einen Espresso-Shot dazu, rührt ihn nicht um – und schon ist er fertig. 3,80 Euro kostet der eisgekühlte Kaffee aus dem Lastenrad. Noch bis Ende September immer dienstags bis samstags von 11.30 bis 17 Uhr und samstags von 12 bis 18 Uhr serviert Platen diesen vor dem Stadttheater – nachdem er bis 23. August im Urlaub ist.



Eislatte im Café Pow

Auch das Café Pow an der Schnewlinstraße bietet seine eigene Eiscafé-Kreation an. Dort gibt es Eislatte für 3,20 Euro. Für den Eislatte wird einfach ein Espresso-Shot mit Eiswürfel und Milch aufgefüllt, dazu gibt es Milchschaum. Wer keine Kuhmilch möchte, bekommt den Eislatte auch mit Hafermilch.



Kokos-Frappé im Café Ruefino

Das Café Ruefino ist eine kleine Oase, obwohl sie direkt an der stark befahrenen B31 liegt. Auch Betreiberin Sabrina Samol bietet ihre eigene Cold-Coffee-Variation an. Besonders ist der Kokos-Frappée im Café Ruefino, der einen mit der nötigen Koffein-Menge versorgt und dennoch erfrischt. Der Drink ist von einer griechischen Freundin und Rapperin der Inhaberin inspiriert. Dazu gibt Samol Bio-Instant-Kaffee, braunen Zucker, Kokosmilch oder Hafermilch, aber auch Kuhmilch zusammen mit Eis in einen Milchaufschäumer und mixt bis eine dickflüssige Masse entsteht. Diese wird dann mit Milch, pflanzlich oder tierisch, aufgefüllt und serviert.



Affogato im Kolbenkaffee

Der Affogato ist ein wahrer italienischer Klassiker, der auch im Kolbenkaffee am Martinstor serviert wird. Dort gibt es den Espresso mit Eis für 3,10 Euro. Dazu wird eine Kugel Vanilleeis in einer Tasse mit einem heißen Espresso übergossen, sodass das Eis ertrinkt. So kam der Name, affogare ist das italienische Wort für ertrinken.


Die Auswahl der Cafés haben wir selbst getroffen. Unsere Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Du eine besonders leckere Cold-Coffee-Variation kennst, die wir nicht aufgeführt haben, kannst Du uns gern eine Mail schreiben: info@fudder.de

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